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18. Mrz 2022 | Corona

Novavax-Impfstoff: Hoffnungsträger wird zum Ladenhüter

Ernüchterndes Zwischenfazit: Nur wenige ließen sich in Bayern und weiteren Bundesländern mit dem Novavax-Impfstoff impfen.

Geringe Nachfrage: Der Großteil der gelieferten Dosen des Novavax-Impfstoffs bleibt liegen.
Foto: AdobeStock/Tobias Arhelger

An das neue proteinbasierte Corona-Vakzin „Nuvaxovid“ waren große Hoffnungen geknüpft. Es sollte noch Ungeimpfte zu einer Impfung überzeugen. Der große Wurf ist aktuellen Zahlen zufolge aber nicht gelungen.

Von 225 000 gelieferten Impfdosen seien im Freistaat Bayern bis Mitte März nur rund 5 700 verabreicht worden, teilte das Landesgesundheitsministerium im März mit. Laut einer Ministeriumssprecherin sei die Nachfrage gering. Bis 11. März hätten die Impfzentren knapp 1 200 aufgezogene Spritzen mit dem Impfstoff entsorgen müssen, weil sie nach Öffnung der Injektionsfläschchen nicht rechtzeitig verwendet werden konnten.

Wenig Überzeugungseffekt im Gesundheitsbereich

Der Impfstoff war zunächst nur für Beschäftigte im Gesundheitswesen freigegeben worden, um die Möglichkeit einer Impfung vor Beginn der Impfpflicht in diesem Bereich zu bieten. Doch auch dort war das Interesse gering: Bis eine Woche vor Inkrafttreten der einrichtungsbezogenen Impfpflicht ließen sich nur knapp 2 300 Menschen in Bayern mit Nuvaxovid impfen. Infolge dessen gab das Gesundheitsministerium den Impfstoff für alle Erwachsenen frei - ohne den erhofften Effekt.

Passend dazu: Auch in Brandenburg bleibt die Nachfrage vom neuen Vakzin hinter den Erwartungen zurück.

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