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04. Apr 2022 | News

Akademisierung: „Netzwerk gemeinsame Pflege“ stellt Forderungen auf

Die Akademisierung des Pflegeberufs in Deutschland hängt im internationalen Vergleich noch immer weit zurück, kritisiert das „Netzwerk gemeinsame Pflege“. Der Zusammenschluss aus Aktiven von Gewerkschaften und der AG Junge Pflege des DBfK Südost hat in einem gemeinsamen Positionspapier Forderungen aufgestellt, die Akademisierung voranzutreiben.

Foto_Werner Krüper
Bei der Akademisierung der Pflege - insbesondere in den primärqualifizierenden Studiengängen - ist noch viel Luft nach oben.
Foto: Werner Krüper

Das Netzwerk kritisiert unter anderem die Schließung der pflegewissenschaftlichen Fakultät der ehemaligen Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (heute Vinzenz Pallotti University): „Durch diese Entscheidung verliert Deutschland seine einzige rein pflegewissenschaftlich geführte Fakultät“. Das sei ein Rückschlag für die nachhaltige Entwicklung und die Professionalität der Pflegeberufe.

Die Mitglieder des „Netzwerk gemeinsame Pflege“ fordern in ihrem gemeinsamen Positionspapier:

Ein digitaler Austausch zum Thema soll am 14. April um 17 Uhr stattfinden. Anmeldung und Infos hier: gemeinsam.pflege@gmail.com

Spielen in der Ausbildung

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Spielen in der Ausbildung

Auszubildende in der Pflege müssen vieles lernen. Von Pflegeprozessen bis zu Krankheitsbildern. Beim Lernen und Erfassen des Stoffes unterstützen die „Spiele für die Ausbildung“. Mit acht verschiedenen Spielen lässt sich das Pflege-Know-how ganz spielerisch vertiefen und trainieren. So macht das gemeinsame Lernen zur Prüfungsvorbereitung, im Unterricht oder in der privaten Azubi-Runde gleich viel mehr Spaß. Also, auf geht’s zur ersten Runde „Pflegepoker“ oder der Domino-Partie zum Thema Parkinsonsyndrom. Die Spielevorlagen (PDF-Dateien) lassen sich schnell herunterladen. Sie sind ideal für Lehrende wie Lernende.

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1 Kommentare

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Mr.Snail

05. Apr 2022

Der Pflegebedürftige braucht vor allem Praktiker. Diese benötigen eine solide Berufsausbildung. Ob man den Abschluss Bachelor nennen muss ist mehr Formsache als eine Frage des Inhaltes. Schmalspurstudiengänge vermitteln kaum Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens und erst recht kein universales Wissen. In der Pflege benötigt man anwendungsbereite Kenntnisse. Zugegeben, das Schichtsystem und die Wochenendarbeit sind auf Dauer nicht unbedingt attraktiv. Das mag bei einigen Krankenschwestern und Pflegern den Wunsch nähren, sich aus der praktischen Pflege herauszuakademisieren. Als QM-Beauftragte, Begutachter, Prüfer, Berater, Koordinatoren und Wissenschaftler fehlen sie der Pflege dann mehr als sie nützen. Diese Akademiker halten mit ihren überbordenden Standards, Richtlinien und Prüfkriterien die fleißigen Praktiker von der Arbeit ab und erschweren diese. Abgesehen davon wird die Dienstleistung unbezahlbar und hat mit dem normalen Leben nicht mehr viel gemein.

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