Created with Sketch.

05. Aug 2022 | Ausbildung

Bayern fördert Pflegestudium mit Stipendium

Bayern hat ein Stipendienprogramm für Pflege-Studierende auf den Weg gebracht. Studierende sollen für bis zu drei Jahre monatlich 600 Euro erhalten.

Studium, Akademisierung
Pflege-Studierende sitzen in einer Lehrveranstaltung.
Foto: Werner Krüper

Studierende eines primärqualifizierenden Pflegestudiengangs an einer Hochschule in Bayern können sich zum Wintersemester 2022/23 ab dem zweiten Semester für das Programm bewerben. Im Gegenzug verpflichten sich die Stipendiaten, nach dem Studium für mindestens fünf Jahre in einer Einrichtung der Akutpflege, der ambulanten oder psychiatrischen Pflege oder in einem Pflegeheim im Freistaat zu arbeiten.

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek will mit dem Stipendien-Programm mehr junge Menschen für ein Pflegestudium gewinnen. „Pflegestudiengänge sind ein wichtiger Baustein, um dem Fachkräftemangel in Bayern entgegenzutreten“, sagte Holetschek am Freitag. Der Pflegeminister kritisierte, dass der Bund seiner Verpflichtung bislang nicht nachgekommen sei, das Pflegestudium attraktiver zu machen. Deshalb gehe Bayern jetzt in Vorleistung. Im Gegensatz zu einer fachschulischen Ausbildung erhalten Studierende keine Ausbildungsvergütung.

Studierende können das Stipendium beim Bayerischen Landesamt für Pflege (LfP) beantragen.

Das primärqualifizierende Pflegestudium ist generalistisch ausgerichtet. Absolventen und Absolventinnen erhalten am Ende zwei Abschlüsse: Pflegefachmann bzw. Pflegefachfrau und einen Bachelor-Abschluss.

Passend dazu: Pflegestudium in Deutschland läuft nicht

Psychische Gesundheit pflegen

Bücher

Psychische Gesundheit pflegen

Psychische Störungen nehmen im hohen Lebensalter zu. Senioren leiden häufiger an Demenz oder sind von Depressionen, Angststörungen oder Suchterkrankungen betroffen. Das Lehrbuch führt in die Klassifikation psychischer Störungen ein und orientiert sich dabei an den neu festgelegten Kompetenzfeldern der generalistischen Ausbildung. Es macht Auszubildenden im Gesundheitswesen fit für den Pflegealltag und bereitet auf Lernzielkontrollen vor. Es gibt - Einblick in die verschiedenen Krankheitsbilder, - zeigt Ansatzpunkte für Diagnostik und Behandlung auf, - ist Praxisanleitung für den angemessenen Umgang mit Patienten, Viele Fallbeispiele mit Lösungen und Wiederholungsfragen unterstützen beim Erarbeiten des Themenfeldes. Das Hintergrundwissen hilft das eigene Verhalten an die Erkrankung des Betroffenen anzupassen und gibt Sicherheit in der Kommunikation mit Angehörigen.

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok