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15. Mrz 2018 | News

17.000 offene Stellen in deutschen Pflegeheimen

17.000 Stellen in den rund 13.500 Pflegeeinrichtungen können derzeit nicht besetzt werden. Das geht aus ersten Ergebnissen des "Pflege-Thermometers 2018" hervor. Diese repräsentative Befragung von Heim- und Pflegeleitungen hat das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) mit Sitz in Köln durchgeführt.

Pflegekräfte sind ein kostbares Gut: Laut aktuellem "Pflege-Thermometer 2018" können in deutschen Pflegeheimen momentan 17.000 Stellen nicht besetzt werden.Foto: Krüper

Angesichts derartiger Zahlen könnten die von der großen Koalition versprochenen 8.000 zusätzlichen Pflegestellen keine schnelle Entlastung bringen, sagte Prof. Michael Isfort, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des DIP. Von den Vorhaben der neuen Bundesregierung gehe "kein Impuls" aus.

In 81 Prozent der Einrichtungen sei eine unzureichende Bewerberlage zu beobachten, so Isfort weiter. 30 Prozent der Leitungen gäben an, dass sie offene Stellen nicht mehr bei der Arbeitsagentur melden. Die Zahl der unbesetzten Stellen könnte also noch höher liegen.

Zudem bestätigten die ersten Zahlen des "Pflege-Thermometers 2018", dass Pflegekräfte unter weiter steigendem Druck arbeiten. Mehr als die Hälfte der im Rahmen der Studie Befragten erklärte, die Belastungen seien seit 2015 in allen Bereichen gestiegen.

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