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10. Jan 2018 | News

80 Prozent der Bürger fürchten sich vorm Pflegeheim

Acht von zehn Bundesbürgern haben einer Umfrage zufolge Angst davor, im Alter in ein Pflegeheim ziehen zu müssen. Das geht aus einer repräsentativen Erhebung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Vor allem fürchten die Befragten Personalmangel und überforderte Pflegekräfte (73 Prozent).

Im Alter ins Pflegeheim? Laut einer aktuellen Umfrage haben acht von zehn Bundesbürgern Angst davor.Foto: Krüper

Zur Verbesserung der Situation in Heimen sprachen sich fast alle Befragten (98 Prozent) für regelmäßige Qualitätskontrollen durch externe Stellen aus. Die Umfrageteilnehmer wünschten sich zudem bessere Betreuungsschlüssel und höhere Gehälter für Pflegekräfte (jeweils 97 Prozent).

Die Ergebnisse der Umfrage zeigten, dass Pflegeheime in Deutschland keinen guten Ruf genössen, meint Michael Burkhart, Leiter des Bereichs Gesundheitswesen und Pharma bei PwC Deutschland. Der Personalnotstand werde sich durch den demografischen Wandel noch weiter verschärfen. Notwendig seien daher mehr Wertschätzung für den Pflegeberuf und eine neue Art der Versorgung in den Heimen, die wieder stärker den Menschen in den Mittelpunkt stelle.

Für die Umfrage waren im November und Dezember 2017 1.000 Deutsche ab 18 Jahren befragt worden. Davon hatten 162 angegeben, einen Angehörigen im Pflegeheim zu haben.

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