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27. Dez 2017 | News

AIDS-Hilfe: Altenpflege ist nicht genügend vorbereitet

Die stationäre wie ambulante Altenhilfe in Deutschland ist nur ungenügend vorbereitet auf die wachsende Zahl pflegebedürftiger Menschen mit HIV. Das sagte laut "Stuttgarter Nachrichten", Silke Eggers, Referentin bei der Deutschen AIDS-Hilfe, im Rahmen einer Tagung in der baden-württembergischen Landeshauptstadt.

Schon jetzt seien, so Eggers, rund 40 Prozent der HIV-positiven Menschen hierzulande älter als 50 Jahre – ab dann gelten chronisch Kranke als alt. Der Großteil der "Alten" sei zwischen 50 und 59 Jahre. Die Zahl der pflegebedürftigen HIV-Patienten dürfte ihrer Prognose nach bald deutlich steigen: "Darauf muss sich die Pflegelandschaft vorbereiten."

Wichtig sei es vor diesem Hintergrund, dem Pflegepersonal die Angst vor HIV bzw. AIDS zu nehmen. Immer noch bestünden bei Pflegenden irrationale Ängste, sich zu infizieren. Durch die Medikamente seien die Viren in der Regel unter der Nachweisgrenze, die Person sei nicht mehr ansteckend. Doch selbst wenn jemand eine hohe Viruslast habe, müssten die Pflegekräfte sich keine Sorgen machen: "Die ganz normalen Hygiene- und Sicherheitsstandards reichen aus, um eine HIV-Infektion zu verhindern."

Für das kommende Jahr plant die Deutsche AIDS-Hilfe die Veröffentlichung eines Broschüre, die speziell Altenpflegekräfte über den Umgang mit HIV-positiven bzw. HIV-infizierten Menschen informiert.

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