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14. Mrz 2019 | News

Altenpflege: Überproportional viele psychische Erkrankungen

Allein aufgrund psychischer Erkrankungen sind Beschäftigte in der Altenpflege im Jahr 2018 im Schnitt an sechs Tagen nicht zur Arbeit erschienen. Das hat jetzt eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) mit den AOK-Arbeitsunfähigkeitsdaten aus dem vergangenen Jahr ergeben.

Fix und fertig: Allein aufgrund psychischer Erkrankungen schlugen bei Beschäftigten aus der Altenpflege im vergangenen Jahr durchschnittlich sechs Fehltage zu Buche. Das meldete das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO).Foto: Werner Krüper

Was psychische Erkrankungen angeht, lag 2018 der Durchschnitt über alle Berufe nach WIdO-Berechnungen bei 3,0 Fehltagen. Überdurchschnittlich viele Fehltage aufgrund von psychischen Erkrankungen finden sich vor allem in den dienstleistungsorientierten Berufen. Auffällig sind hier insbesondere die Berufe im Dialogmarketing, zu denen Beschäftigte im Callcenter gehören (7,1 Fehltage pro Jahr), sowie Berufsangehörige der Haus- und Familienpflege (6,3 Fehltage) und der Altenpflege (6,0 Fehltage).

Mit insgesamt 27,7 Arbeitsunfähigkeitstagen gehörten Mitarbeiter aus der Altenpflege nach Angaben der AOK im vergangenen Jahr zu den zehn Berufsgruppen mit den höchsten Fehlzeiten. Mehr krankheitsbedingte Fehltage hatten etwa Beschäftigte in der Entsorgung (32,5 Fehltage), Straßen- und TunnelwärterInnen (31,4 Fehltage) oder Bus- und StraßenbahnfahrerInnen (29,4 Fehltage). Die mit Abstand niedrigste Fehlzeiten-Quote hatten 2018 Beschäftigte in der Hochschullehre und Hochschulforschung mit gerade einmal 4,6 Fehltagen.

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