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18. Jun 2018 | News

Arbeitsverdichtung nimmt immer mehr zu

Im Dezember 2017 wurden laut Bundesagentur für Arbeit in der Altenpflege bundesweit 10 800 offen Arbeitsstellen gemeldet. Die tatsächliche Zahl liegt laut der Studie Pflege-Thermometer 2018 bei 17 000. Die Befragung ergab: Stationären Einrichtungen gelingt es kaum, offene Stellen zu besetzen, daher steigt die Arbeitsverdichtung weiter an.

Foto: Werner Krüper

In seiner Untersuchung ist das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) unter anderem den Fragen nachgegangen, welche Auswirkungen der Fachkräftemangel gegenwärtig auf die Einrichtungen hat und welche Optionen und Hürden sich daraus für Einrichtungen und Teams ergeben. Michael Isfort und Ruth Rottländer vom DIP stellen in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege dar, wie der Fachkräftemangel die strategische Entwicklung vieler Einrichtungen bremst und das Personal in mehr als jeder zweiten Einrichtung zunehmenden Belastungen aufgrund steigender Anforderungen bei gleichzeitig zu geringer Personalausstattung aussetzt. Um Fachkräfte stärker an das eigene Haus zu binden, haben sich laut der Studie vor allem Maßnahmen bewährt, die darauf abzielen, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern, Fort- und Weiterbildung zu gewähren und flexiblere Arbeitszeiten zu ermöglichen.

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