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12. Feb 2018 | News

Aus "Pflege-Selbsthilfeverband" wird "Pflegeethik Initiative Deutschland"

Der Pflege-Selbsthilfeverband (Pflege-SHV) mit Sitz im rheinland-pfälzischen St. Katharinen (Landkreis Neuwied) hat nach zwölf Jahren seiner Existenz seinen Namen geändert. Seit dem 18. Januar firmiert der eingetragene Verein unter dem Namen "Pflegeethik Initiative Deutschland". Vorsitzende bleibt Adelheid von Stösser.

Altes Logo, neuer Name: Aus dem Pflege-Selbsthilfeverband (Pflege-SHV) ist die "Pflegeethik Initiative Deutschland" geworden.

Man habe den ursprünglichen Selbsthilfegedanken im Sinne von "Betroffene helfen Betroffenen" im Laufe der Jahre "selten umsetzen können", begründet die Vorsitzende den Namenswechsel auf der Homepage des Vereins: "Denn die Hilfesuchenden, die sich an uns wenden, befinden sich oft in einer derartig schwierigen Lage, aus der sie ohne sachkundige und juristische Hilfe  nicht herauskommen können."

Nach einer grundsätzlichen vereinsinternen Debatte über Ziele und Möglichkeiten des Verbandes habe man sich nun entschieden, auf den "Begriff "Selbsthilfe" im Namen zu verzichten: "Unsere vordringliche Absicht, eine Haltungsänderung in der Gesellschaft zu erreichen, lässt sich aus dem bisherigen Namen nicht ableiten."

Der Name "Pflegeethik Initiative Deutschland" soll die Ausrichtung des Verbandes, der in den vergangenen Jahren unter anderem zu den Themen Nachtdienst, Fixierung oder Menschenrechtsverletzungen in der Pflege Stellung bezogen hatte, deutlicher machen: "Da wir von Anfang an mit fast all unseren Beiträgen Grundsatzfragen ethischer Art aufgeworfen haben, ist eine entsprechende Namensgebung folgerichtig. Wir wollen und müssen uns stärker einmischen in die Politik, die den Pflegenotstand hauptsächlich mit Geld zu lösen versucht."

Was sollen wir tun

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Was sollen wir tun?

Wie entscheide ich in Konfliktsituationen? Welchen Wertmaßstäben fühle ich mich als Altenpfleger/in verpflichtet? Wer sich in der Pflege alter Menschen engagiert, wird immer wieder mit diesen Fragen konfrontiert. Fachliche Standards, gesellschaftliche Normen und ganz persönliche Überzeugungen treffen aufeinander. Nicht selten führt dies zu Konflikten, die nicht nur auf der rein rechtlichen oder fachlichen Ebene zu lösen sind. Hier unterstützt die ethische Reflexion über die Pflegepraxis. Mediator und Fachautor Karl-Heinz Risto stellt eine Fülle konkreter Fallbeispiele aus der Pflege vor. Sie laden ein, die ethische Reflexion zu üben, die eigene Position zu klären oder zu entwickeln. Als Orientierungshilfe dienen verschiedene philosophisch-ethische Konzepte. Ausführlich vermittelt der Autor die Methodik und Technik der Ethischen Fallbesprechung. Ein wichtiges Hilfsmittel, um alle von einem Konflikt Betroffenen an einer tragfähigen Lösung zu beteiligen. Ein hervorragendes Arbeitshandbuch für PDLs und Pflegekräfte, die mehr Sicherheit im Umgang mit Konfliktsituationen suchen.

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