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05. Jun 2020 | News

„Besondere Zeiten erfordern besondere Glückwünsche“

Mit zahlreichen Grußbotschaften gratuliert das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) der Alternsforscherin und ehemaligen Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit Ursula Lehr zum 90. Geburtstag.

Feiert am 5. Juni 2020 ihren 90. Geburtstag: Prof. em. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr.

Foto: BAGSO/Sachs

"Wir sind froh und dankbar, dass Sie, liebe Frau Prof. Lehr, dem KDA seit 1974 als engagierte Kuratorin so verbunden sind. Als Gerontologin der ersten Stunde sind Sie für uns Pionierin und Vorbild zugleich. Ihre wissenschaftlich fundierten Impulse und Ihr Zugewandtheit haben die Arbeit und das Ansehen des KDA ganz wesentlich geprägt", so Helmut Kneppe, Geschäftsführender Vorstand des KDA.

Zu den weiteren Gratulanten des KDA, die per Grußbotschaft Glückwünsche schicken, weil "in dieser surrealen Zeit der persönlich überbrachte Blumenstrauß kaum möglich ist", zählen unter anderem Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt, Vorstandsvorsitzender des KDA, Kuratoriumskollege und Volkswirt Franz J. Stoffer, Kuratorin Heike von Lützau-Hohlbein, Dr. Jürgen Gohde als ehemaliger Vorstandsvorsitzender des KDA, und Klaus Großjohann, langjähriger Geschäftsführer des KDA.

Geboren wurde Ursula Lehr am 5. Juni 1930 in Frankfurt am Main. Dort und in Bonn studierte sie nach ihrem Abitur 1949 Psychologie, Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte. 1954 promovierte sie an der Universität Bonn, wo sie sich 1968 auch habilitierte. 1972 wurde sie auf den Lehrstuhl für Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der Universität zu Köln berufen, 1976 kehrte sie als Professorin für Psychologie und Leiterin des Psychologischen Instituts an die Universität Bonn zurück. 1986 nahm sie den Ruf der Universität Heidelberg auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Gerontologie an. Dort gründete sie das Institut für Gerontologie und etablierte Alternsforschung als wissenschaftliche Disziplin in Deutschland. Neben ihrer mehr als beeindruckenden Karriere hat Prof. Ursula Lehr auch politische Spitzenverantwortung übernommen. 1988 wurde sie als Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit berufen und unter ihrer Ägide entstand 1989 der erste Altenbericht der Bundesregierung. Als Mitglied des Kuratoriums Deutsche Altershilfe auf Lebenszeit wurde Ursula Lehr vom damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann 1974 berufen.

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