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20. Nov 2020 | News

Bezahlung in der Pflege muss besser werden

In der Corona-Pandemie kommt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) virtuell mit Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Am 19. November ging es um die Pflege - und um die großen Probleme in dem Bereich.

Thema des 2. virtuellen Bürgerdialogs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war die Pflege.

Foto: Laurence Chaperon

Bei einem virtuellen Dialog zum Thema Pflege hatte Merkel unter anderem mit der Bewohnerin einer Seniorenresidenz auf der Schwäbischen Alb gesprochen. Es war das zweite von vier geplanten Treffen mit Bürgerinnen und Bürgern in der Reihe "Die Bundeskanzlerin im Gespräch", die ganz im Zeichen der Corona-Pandemie stehen und ausschließlich digital stattfinden. Die Seniorin von der Schwäbischen Alb erzählte Merkel, wie beeindruckt sie von der Hilfsbereitschaft der Menschen in der Corona-Pandemie sei. Die Kontaktbeschränkungen im Frühjahr hätten sich allerdings angefühlt wie "Gefängnis ohne Gitter".

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gesprächs waren von den Wohlfahrtsverbänden ausgewählt worden. Sie hoben den liebevollen Einsatz der Pflegekräfte hervor, wiesen aber auch auf den Personalmangel in dem Bereich hin. Ein Pfleger aus Paderborn sagte, das einstige System von Bundeswehr- und Zivildienst sei "gar nicht verkehrt" gewesen, weil über den Weg viele Leute für Pflegeberufe gewonnen werden konnten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gesprächs waren von den Wohlfahrtsverbänden ausgewählt worden. Sie hoben den liebevollen Einsatz der Pflegekräfte hervor, wiesen aber auch auf den Personalmangel in dem Bereich hin. Ein Pfleger aus Paderborn sagte, das einstige System von Bundeswehr- und Zivildienst sei "gar nicht verkehrt" gewesen, weil über den Weg viele Leute für Pflegeberufe gewonnen werden konnten.

Merkel hat bereits mehrmals versichert, dass sie Menschen, die gepflegt werden müssen sowie ihren Angehörigen und den Pflegekräften besondere Aufmerksamkeit in der Pandemie schenken will. Sie drückte im Gespräch ihre Wertschätzung für die Betroffenen aus, die sie zum Dialog eingeladen habe, damit "Sie eine Stimme haben". Merkel rief die jüngeren Menschen in Deutschland auf, in der Pandemie ein Herz für die zu haben, die das aufgebaut hätten, was sie heute genießen könnten - "dass wir in einem ganz guten Land leben". Auf Facebook schauten dem Dialog anfangs mehr als 2.000 Menschen zu.

Aktivierung auf Entfernung

Bücher

Aktivieren auf Entfernung

Corona macht erfinderisch. Andrea Friese und Bettina M. Jasper stellen ein Konzept für die Aktivierung von Senioren per Post und Telefon vor. Die Gedächtnistrainerinnen ermutigen und unterstützen Sie als Betreuungskraft mit vielen kreativen Ideen, Tipps und Checklisten zu organisatorischen Fragen. So gelingt es Ihnen leichter, den Kontakt zu Ihren Senioren zu halten, wenn ein Treffen in der Seniorengruppe oder Tagespflegeeinrichtung nicht möglich ist. Ob Sie Aufgaben-Postkarten versenden, mit einem Hörquiz oder einer Bewegungsübung am Telefon aktivieren, ein Vorlese-Tandem organisieren oder neue Techniken wie Skype oder Zoom ausprobieren: Sie schenken älteren Menschen Lebensfreude, brechen Einsamkeit und Isolation auf, unterstützen Senioren dabei, körperlich und geistig fit zu bleiben. Die Übungen eignen sich natürlich auch für Einzel- und Gruppenaktivitäten in der Präsenzbegegnung.

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27 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

25. Nov 2020

Im Großen und Ganzen kann ich mich meinen Vorschreibern anschließen, möchte jedoch anmerken, dass es nicht nur mit einer Anpassung der Personalschlüssel und Gehälter in der Pflege getan ist. Viele vergessen, dass die Betreuungsassistenten ebenfalls eine große Rolle spielen und zeitgleich durch deren Arbeit auch die Pflege entlastet wird. Der Betreuungsschlüssel mit 1:20 ist ein Witz. Hier muss massiv nachgebessert werden und ein Schlüssel von 1:10 würde auch entsprechende Entlastung für die Pflege bedeuten (vorausgesetzt, die Betreuung wird so eingesetzt wie es sein soll und nicht in die Pflege integriert, wie es leider noch immer in vielen Häusern Usus ist ). Gerade die Corona-Pandemie sollte doch gezeigt haben, wie wichtig die psychosoziale Begleitung durch die Betreuungskräfte ist. Ich sehe täglich was unsere Betreuungskräfte leisten, aber da kräht kein Hahn danach.....'die sind ja da' und werden oft belächelt bzw. mit Aussagen wie: " Betreuung ist doch keine Arbeit, du hast es gut usw." bedacht. Eine Verschlechterung der Personalschlüssel in der Pflege kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin seit 25 Jahren in diesem Job und wir haben "früher" 36 Bewohner Mo-Fr mit 4/3 versorgt, am Wochenende mit 3/ 2,5. Jetzt sind es 28 Bewohner und die Versorgung läuft Mo-So 4/3, plus Betreuungskraft von 9:30-17 Uhr und Präsenzkraft von 7:45-14 Uhr.

Unbekannter Nutzer

25. Nov 2020

Im Großen und Ganzen kann ich mich meinen Vorschreibern anschließen, möchte jedoch anmerken, dass es nicht nur mit einer Anpassung der Personalschlüssel und Gehälter in der Pflege getan ist. Viele vergessen, dass die Betreuungsassistenten ebenfalls eine große Rolle spielen und zeitgleich durch deren Arbeit auch die Pflege entlastet wird. Der Betreuungsschlüssel mit 1:20 ist ein Witz. Hier muss massiv nachgebessert werden und ein Schlüssel von 1:10 würde auch entsprechende Entlastung für die Pflege bedeuten (vorausgesetzt, die Betreuung wird so eingesetzt wie es sein soll und nicht in die Pflege integriert, wie es leider noch immer in vielen Häusern Usus ist ). Gerade die Corona-Pandemie sollte doch gezeigt haben, wie wichtig die psychosoziale Begleitung durch die Betreuungskräfte ist. Ich sehe täglich was unsere Betreuungskräfte leisten, aber da kräht kein Hahn danach.....'die sind ja da' und werden oft belächelt bzw. mit Aussagen wie: " Betreuung ist doch keine Arbeit, du hast es gut usw." bedacht. Eine Verschlechterung der Personalschlüssel in der Pflege kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin seit 25 Jahren in diesem Job und wir haben "früher" 36 Bewohner Mo-Fr mit 4/3 versorgt, am Wochenende mit 3/ 2,5. Jetzt sind es 28 Bewohner und die Versorgung läuft Mo-So 4/3, plus Betreuungskraft von 9:30-17 Uhr und Präsenzkraft von 7:45-14 Uhr.

Unbekannter Nutzer

25. Nov 2020

Im Großen und Ganzen kann ich mich meinen Vorschreibern anschließen, möchte jedoch anmerken, dass es nicht nur mit einer Anpassung der Personalschlüssel und Gehälter in der Pflege getan ist. Viele vergessen, dass die Betreuungsassistenten ebenfalls eine große Rolle spielen und zeitgleich durch deren Arbeit auch die Pflege entlastet wird. Der Betreuungsschlüssel mit 1:20 ist ein Witz. Hier muss massiv nachgebessert werden und ein Schlüssel von 1:10 würde auch entsprechende Entlastung für die Pflege bedeuten (vorausgesetzt, die Betreuung wird so eingesetzt wie es sein soll und nicht in die Pflege integriert, wie es leider noch immer in vielen Häusern Usus ist ). Gerade die Corona-Pandemie sollte doch gezeigt haben, wie wichtig die psychosoziale Begleitung durch die Betreuungskräfte ist. Ich sehe täglich was unsere Betreuungskräfte leisten, aber da kräht kein Hahn danach.....'die sind ja da' und werden oft belächelt bzw. mit Aussagen wie: " Betreuung ist doch keine Arbeit, du hast es gut usw." bedacht. Eine Verschlechterung der Personalschlüssel in der Pflege kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin seit 25 Jahren in diesem Job und wir haben "früher" 36 Bewohner Mo-Fr mit 4/3 versorgt, am Wochenende mit 3/ 2,5. Jetzt sind es 28 Bewohner und die Versorgung läuft Mo-So 4/3, plus Betreuungskraft von 9:30-17 Uhr und Präsenzkraft von 7:45-14 Uhr.

Volker Harmgardt

25. Nov 2020

Wie war das nochmal zwischen Theorie und Praxis ? Welten liegen dazwischen und über Jahrzehnte ist nichts passiert !!! Gute Pflege braucht gute Bezahlung, das allein ist nicht die hohe Wertschätzung, aber mal ein Schritt in die richtige Richtung ! Die qualifizierten Beiträge meiner VorschreiberInnen finde ich allesamt den Tatsachen entsprechend. Ein Spruch von mir: "Solange die Pflege nur mit sich selbst redet, eröffnet sich nichts" Unsere Pflegezukunft muss die Gesellschaft erfahren, spüren, wir sollten ihr den Spiegel vor das Gesicht und Gewissen halten. Einen schönen Pflege- (-Tag) noch und herzliche Grüße, Volker Harmgardt Pfleger im Ruhestand

Volker Harmgardt

25. Nov 2020

Wie war das nochmal zwischen Theorie und Praxis ? Welten liegen dazwischen und über Jahrzehnte ist nichts passiert !!! Gute Pflege braucht gute Bezahlung, das allein ist nicht die hohe Wertschätzung, aber mal ein Schritt in die richtige Richtung ! Die qualifizierten Beiträge meiner VorschreiberInnen finde ich allesamt den Tatsachen entsprechend. Ein Spruch von mir: "Solange die Pflege nur mit sich selbst redet, eröffnet sich nichts" Unsere Pflegezukunft muss die Gesellschaft erfahren, spüren, wir sollten ihr den Spiegel vor das Gesicht und Gewissen halten. Einen schönen Pflege- (-Tag) noch und herzliche Grüße, Volker Harmgardt Pfleger im Ruhestand

Volker Harmgardt

25. Nov 2020

Wie war das nochmal zwischen Theorie und Praxis ? Welten liegen dazwischen und über Jahrzehnte ist nichts passiert !!! Gute Pflege braucht gute Bezahlung, das allein ist nicht die hohe Wertschätzung, aber mal ein Schritt in die richtige Richtung ! Die qualifizierten Beiträge meiner VorschreiberInnen finde ich allesamt den Tatsachen entsprechend. Ein Spruch von mir: "Solange die Pflege nur mit sich selbst redet, eröffnet sich nichts" Unsere Pflegezukunft muss die Gesellschaft erfahren, spüren, wir sollten ihr den Spiegel vor das Gesicht und Gewissen halten. Einen schönen Pflege- (-Tag) noch und herzliche Grüße, Volker Harmgardt Pfleger im Ruhestand

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Es wird immer wieder betont, dass die Löhne zu gering sind und der Pflegeberuf deshalb nicht aktraktiv ist. Das stimmt aber ein Bewohner hat schon jetzt einen Eigenanteil in Höhe von monatlich ca 2.000 € zu zahlen. Die Pflegekassen zahlen weiterhin die gleichen Pauschalen. Woher soll das Geld den kommen? Darüber sollten sich die Politiker mal Gedanken machen

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Es wird immer wieder betont, dass die Löhne zu gering sind und der Pflegeberuf deshalb nicht aktraktiv ist. Das stimmt aber ein Bewohner hat schon jetzt einen Eigenanteil in Höhe von monatlich ca 2.000 € zu zahlen. Die Pflegekassen zahlen weiterhin die gleichen Pauschalen. Woher soll das Geld den kommen? Darüber sollten sich die Politiker mal Gedanken machen

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Es wird immer wieder betont, dass die Löhne zu gering sind und der Pflegeberuf deshalb nicht aktraktiv ist. Das stimmt aber ein Bewohner hat schon jetzt einen Eigenanteil in Höhe von monatlich ca 2.000 € zu zahlen. Die Pflegekassen zahlen weiterhin die gleichen Pauschalen. Woher soll das Geld den kommen? Darüber sollten sich die Politiker mal Gedanken machen

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Seit Jahren schreibt die Bundesregierung auf ihre Pflegereformgesetze Euphimismen (Ein Euphemismus, auch: Glimpfwort, Beschönigung, Hehlwort, Hüllwort oder Verbrämung ist ein sprachlicher Ausdruck, der eine Person, eine Personengruppe, einen Gegenstand oder einen Sachverhalt beschönigend, mildernd oder in verschleiernder Absicht benennt.) wie "Pflegestärkung", "Personalstärkung", etc. und die zugehörigen Broschüren klingen wie eine Urlaubsfahrt auf einem Luxusdampfer: Alles wird toll und besser! Die Realität sieht platt gesagt so aus: Für einen Bewohner der Pflegestufe 3 ohne Dement habe ich in der stationären Altenpflege in NRW vor dem PSG II 0,556 Planstellen bekommen, danach nur noch 0,44!!! Für einen mit Demenz immerhin noch 0,5 Planstellen Was für ein tolles Geschenk! Danke lieber Herr Gesundheitsminister für NICHTS - rein gar nichts! Was mich daran verwundert ist: Die Verbände (AWO, DRK, Caritas, Diakonie, und wie sie alle heißen) springen auf den Zug auf und klatschen es ab - merken gar nicht wie sehr sie mit schönen Worten über den Tisch gezogen werden! Ich glaube erst, wenn ich es sehe, dass sich etwas durch Prof.Dr. Rothgangs wissenschaftliches Gutachten zum Personalbedarf etwas in der Pflege zum Besseren verändert! Es ist endlich an der Zeit, dass jeder in diesem Land kapiert, was die Pflegekräfte unter unsagbar schlechten Bedingungen wirklich leisten! Sie leisten jeden Tag mit der grob Hälfte des Personals das, was sie leisten sollten! Es ist kein Wunder, dass Pflegepersonal vollkommen desillusioniert und überlastet arbeitet und irgendwann aufgibt! Pflege braucht vielleicht höhere Vergütungen - das wird sehr teuer! ABER(!) Bitte lasst euch nicht mit mehr Geld auf dem Lohnzettel abspeisen! Pflege braucht vor allem bessere Personalsituationen und Personalberechnungen!!! - Ihr Träger: lasst euch nicht über den Tisch ziehen! - Ihr Pfleger: lasst euch nicht mit mehr Lohn abspeisen, wenn ihr mehr Kollegen bekommen solltet! - Ihr Pflegebedüftigen: Ja, Pflege ist teuer - aber ihr zahlt derzeit für einen Bruttostundenlohn grade einmal grob gesagt 30 € wenn es hoch kommt!!! Es sollte jedem klar sein, dass das nicht ausreichend ist! - Ihr Politiker: Ehre wem Ehre gebührt! Das hat seinen Preis! Aber wenn ich entscheiden sollte "Mehr Kohle für mich, oder angemessene Pflegeschlüssel?" - ich würde immer einen besseren Pflegeschlüssel wählen! Hört auf, zusätzliche Pflegekräfte zu versprechen und dies an die Bedingung zu knüpfen, dass schon "genug Personal" (nach den derzeitigen Schlüsseln) vorhanden ist! Das ist Augenwischerei!!! Das ist mein Appell an alle, die mit dem Pflegesystem (egal ob im Krankenhaus, in der ambulanten Pflege oder ein Heimen) zu tun haben! Liebe Grüße Thomas Lechner

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Seit Jahren schreibt die Bundesregierung auf ihre Pflegereformgesetze Euphimismen (Ein Euphemismus, auch: Glimpfwort, Beschönigung, Hehlwort, Hüllwort oder Verbrämung ist ein sprachlicher Ausdruck, der eine Person, eine Personengruppe, einen Gegenstand oder einen Sachverhalt beschönigend, mildernd oder in verschleiernder Absicht benennt.) wie "Pflegestärkung", "Personalstärkung", etc. und die zugehörigen Broschüren klingen wie eine Urlaubsfahrt auf einem Luxusdampfer: Alles wird toll und besser! Die Realität sieht platt gesagt so aus: Für einen Bewohner der Pflegestufe 3 ohne Dement habe ich in der stationären Altenpflege in NRW vor dem PSG II 0,556 Planstellen bekommen, danach nur noch 0,44!!! Für einen mit Demenz immerhin noch 0,5 Planstellen Was für ein tolles Geschenk! Danke lieber Herr Gesundheitsminister für NICHTS - rein gar nichts! Was mich daran verwundert ist: Die Verbände (AWO, DRK, Caritas, Diakonie, und wie sie alle heißen) springen auf den Zug auf und klatschen es ab - merken gar nicht wie sehr sie mit schönen Worten über den Tisch gezogen werden! Ich glaube erst, wenn ich es sehe, dass sich etwas durch Prof.Dr. Rothgangs wissenschaftliches Gutachten zum Personalbedarf etwas in der Pflege zum Besseren verändert! Es ist endlich an der Zeit, dass jeder in diesem Land kapiert, was die Pflegekräfte unter unsagbar schlechten Bedingungen wirklich leisten! Sie leisten jeden Tag mit der grob Hälfte des Personals das, was sie leisten sollten! Es ist kein Wunder, dass Pflegepersonal vollkommen desillusioniert und überlastet arbeitet und irgendwann aufgibt! Pflege braucht vielleicht höhere Vergütungen - das wird sehr teuer! ABER(!) Bitte lasst euch nicht mit mehr Geld auf dem Lohnzettel abspeisen! Pflege braucht vor allem bessere Personalsituationen und Personalberechnungen!!! - Ihr Träger: lasst euch nicht über den Tisch ziehen! - Ihr Pfleger: lasst euch nicht mit mehr Lohn abspeisen, wenn ihr mehr Kollegen bekommen solltet! - Ihr Pflegebedüftigen: Ja, Pflege ist teuer - aber ihr zahlt derzeit für einen Bruttostundenlohn grade einmal grob gesagt 30 € wenn es hoch kommt!!! Es sollte jedem klar sein, dass das nicht ausreichend ist! - Ihr Politiker: Ehre wem Ehre gebührt! Das hat seinen Preis! Aber wenn ich entscheiden sollte "Mehr Kohle für mich, oder angemessene Pflegeschlüssel?" - ich würde immer einen besseren Pflegeschlüssel wählen! Hört auf, zusätzliche Pflegekräfte zu versprechen und dies an die Bedingung zu knüpfen, dass schon "genug Personal" (nach den derzeitigen Schlüsseln) vorhanden ist! Das ist Augenwischerei!!! Das ist mein Appell an alle, die mit dem Pflegesystem (egal ob im Krankenhaus, in der ambulanten Pflege oder ein Heimen) zu tun haben! Liebe Grüße Thomas Lechner

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Seit Jahren schreibt die Bundesregierung auf ihre Pflegereformgesetze Euphimismen (Ein Euphemismus, auch: Glimpfwort, Beschönigung, Hehlwort, Hüllwort oder Verbrämung ist ein sprachlicher Ausdruck, der eine Person, eine Personengruppe, einen Gegenstand oder einen Sachverhalt beschönigend, mildernd oder in verschleiernder Absicht benennt.) wie "Pflegestärkung", "Personalstärkung", etc. und die zugehörigen Broschüren klingen wie eine Urlaubsfahrt auf einem Luxusdampfer: Alles wird toll und besser! Die Realität sieht platt gesagt so aus: Für einen Bewohner der Pflegestufe 3 ohne Dement habe ich in der stationären Altenpflege in NRW vor dem PSG II 0,556 Planstellen bekommen, danach nur noch 0,44!!! Für einen mit Demenz immerhin noch 0,5 Planstellen Was für ein tolles Geschenk! Danke lieber Herr Gesundheitsminister für NICHTS - rein gar nichts! Was mich daran verwundert ist: Die Verbände (AWO, DRK, Caritas, Diakonie, und wie sie alle heißen) springen auf den Zug auf und klatschen es ab - merken gar nicht wie sehr sie mit schönen Worten über den Tisch gezogen werden! Ich glaube erst, wenn ich es sehe, dass sich etwas durch Prof.Dr. Rothgangs wissenschaftliches Gutachten zum Personalbedarf etwas in der Pflege zum Besseren verändert! Es ist endlich an der Zeit, dass jeder in diesem Land kapiert, was die Pflegekräfte unter unsagbar schlechten Bedingungen wirklich leisten! Sie leisten jeden Tag mit der grob Hälfte des Personals das, was sie leisten sollten! Es ist kein Wunder, dass Pflegepersonal vollkommen desillusioniert und überlastet arbeitet und irgendwann aufgibt! Pflege braucht vielleicht höhere Vergütungen - das wird sehr teuer! ABER(!) Bitte lasst euch nicht mit mehr Geld auf dem Lohnzettel abspeisen! Pflege braucht vor allem bessere Personalsituationen und Personalberechnungen!!! - Ihr Träger: lasst euch nicht über den Tisch ziehen! - Ihr Pfleger: lasst euch nicht mit mehr Lohn abspeisen, wenn ihr mehr Kollegen bekommen solltet! - Ihr Pflegebedüftigen: Ja, Pflege ist teuer - aber ihr zahlt derzeit für einen Bruttostundenlohn grade einmal grob gesagt 30 € wenn es hoch kommt!!! Es sollte jedem klar sein, dass das nicht ausreichend ist! - Ihr Politiker: Ehre wem Ehre gebührt! Das hat seinen Preis! Aber wenn ich entscheiden sollte "Mehr Kohle für mich, oder angemessene Pflegeschlüssel?" - ich würde immer einen besseren Pflegeschlüssel wählen! Hört auf, zusätzliche Pflegekräfte zu versprechen und dies an die Bedingung zu knüpfen, dass schon "genug Personal" (nach den derzeitigen Schlüsseln) vorhanden ist! Das ist Augenwischerei!!! Das ist mein Appell an alle, die mit dem Pflegesystem (egal ob im Krankenhaus, in der ambulanten Pflege oder ein Heimen) zu tun haben! Liebe Grüße Thomas Lechner

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Hallo, ich bin seit 2000 im Pflegebereich, also seit 20 Jahren. Die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen wurden von Jahr zu Jahr schlechter. Der Pflegemangel-Problem ist nichts neues, es war schon damals bekannt, dass die Bevölkerung immer älter wird und man nicht genug Pflegerinnen auf dem Markt haben. Man hat einfach zugeschaut und die Löhne runter geschraubt. Ich arbeite seit 15 Jahren in der Behindertenpflege weil in diesem Bereich es noch genügend Fachkräfte gibt, die Bezahlung und die Arbeit eine bessere ist. Im Klinikbereich und Altenpflegebereich würde ich nie wieder zurück. Ich bin nicht die einzige, die sich umstrukturiert hat, wenn sich nichts ändert wird es noch viel schlimmer in Deutschland. LG Fatma Kilic-Temiz

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Hallo, ich bin seit 2000 im Pflegebereich, also seit 20 Jahren. Die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen wurden von Jahr zu Jahr schlechter. Der Pflegemangel-Problem ist nichts neues, es war schon damals bekannt, dass die Bevölkerung immer älter wird und man nicht genug Pflegerinnen auf dem Markt haben. Man hat einfach zugeschaut und die Löhne runter geschraubt. Ich arbeite seit 15 Jahren in der Behindertenpflege weil in diesem Bereich es noch genügend Fachkräfte gibt, die Bezahlung und die Arbeit eine bessere ist. Im Klinikbereich und Altenpflegebereich würde ich nie wieder zurück. Ich bin nicht die einzige, die sich umstrukturiert hat, wenn sich nichts ändert wird es noch viel schlimmer in Deutschland. LG Fatma Kilic-Temiz

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Hallo, ich bin seit 2000 im Pflegebereich, also seit 20 Jahren. Die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen wurden von Jahr zu Jahr schlechter. Der Pflegemangel-Problem ist nichts neues, es war schon damals bekannt, dass die Bevölkerung immer älter wird und man nicht genug Pflegerinnen auf dem Markt haben. Man hat einfach zugeschaut und die Löhne runter geschraubt. Ich arbeite seit 15 Jahren in der Behindertenpflege weil in diesem Bereich es noch genügend Fachkräfte gibt, die Bezahlung und die Arbeit eine bessere ist. Im Klinikbereich und Altenpflegebereich würde ich nie wieder zurück. Ich bin nicht die einzige, die sich umstrukturiert hat, wenn sich nichts ändert wird es noch viel schlimmer in Deutschland. LG Fatma Kilic-Temiz

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Ich kann mich nur anschließen. Es wurde immer von einer Verbesserung gesprochen, aber es ist absolut nichts passiert. Über den Supergau brauchen sich niemand mehr wundern oder sich empören. Ein Dankeschön an die Schwestern und Pflegern reicht auch nicht aus. Mit freundlichen Grüßen B. Satzinger

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Ich kann mich nur anschließen. Es wurde immer von einer Verbesserung gesprochen, aber es ist absolut nichts passiert. Über den Supergau brauchen sich niemand mehr wundern oder sich empören. Ein Dankeschön an die Schwestern und Pflegern reicht auch nicht aus. Mit freundlichen Grüßen B. Satzinger

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Ich kann mich nur anschließen. Es wurde immer von einer Verbesserung gesprochen, aber es ist absolut nichts passiert. Über den Supergau brauchen sich niemand mehr wundern oder sich empören. Ein Dankeschön an die Schwestern und Pflegern reicht auch nicht aus. Mit freundlichen Grüßen B. Satzinger

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Wenn Die Politik seit Jahrzehnten eine bessere Bezahlung von Pflege für notwendig hält, ohne anschließend das Notwenige zu tun, dann wüsste ich kaum einen besseren Weg, um die eigene Glaubwürdigkeit dem Nullpunkt entgegenzutreiben.

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Wenn Die Politik seit Jahrzehnten eine bessere Bezahlung von Pflege für notwendig hält, ohne anschließend das Notwenige zu tun, dann wüsste ich kaum einen besseren Weg, um die eigene Glaubwürdigkeit dem Nullpunkt entgegenzutreiben.

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Wenn Die Politik seit Jahrzehnten eine bessere Bezahlung von Pflege für notwendig hält, ohne anschließend das Notwenige zu tun, dann wüsste ich kaum einen besseren Weg, um die eigene Glaubwürdigkeit dem Nullpunkt entgegenzutreiben.

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Frau Merkel, wie lange müssen wir noch falsche Versprechungen wie die ihrigen. Das höre ich schon 30 Jahre. Und wenn Corona vorbei ist, dann ist wieder sowieso das Thema vergessen

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Frau Merkel, wie lange müssen wir noch falsche Versprechungen wie die ihrigen. Das höre ich schon 30 Jahre. Und wenn Corona vorbei ist, dann ist wieder sowieso das Thema vergessen

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Frau Merkel, wie lange müssen wir noch falsche Versprechungen wie die ihrigen. Das höre ich schon 30 Jahre. Und wenn Corona vorbei ist, dann ist wieder sowieso das Thema vergessen

Unbekannter Nutzer

24. Nov 2020

Frau Merkel, wie lange müssen wir noch falsche Versprechungen wie die ihrigen. Das höre ich schon 30 Jahre. Und wenn Corona vorbei ist, dann ist wieder sowieso das Thema vergessen

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24. Nov 2020

Frau Merkel, wie lange müssen wir noch falsche Versprechungen wie die ihrigen. Das höre ich schon 30 Jahre. Und wenn Corona vorbei ist, dann ist wieder sowieso das Thema vergessen

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24. Nov 2020

Frau Merkel, wie lange müssen wir noch falsche Versprechungen wie die ihrigen. Das höre ich schon 30 Jahre. Und wenn Corona vorbei ist, dann ist wieder sowieso das Thema vergessen

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