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18. Mrz 2020 | News

Corona: Paritätischer warnt vor Insolvenzen

Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert angesichts der Coronakrise sofortige Finanzhilfen für gemeinnützige Einrichtungen und Anbieter sozialer Dienstleistungen. Es sei eine Welle von Insolvenzen im gemeinnützigen Sektor zu befürchten, wenn nicht frühzeitig staatliche Hilfen gewährt werden, warnte der Verband am 18. März in Berlin.

Fordert angesichts der Coronakrise sofortige Finanzhilfen für gemeinnützige Einrichtungen und Anbieter sozialer Dienstleistungen: Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtvervandes.Foto: Der Paritätische

"Alles, was hereinkommt, muss auch wieder für den guten Zweck ausgegeben werden", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Ulrich Schneider, "auf möglicherweise längere Schließungen oder Ausfallzeiten können gemeinnützige Einrichtungen strukturell nicht vorbereitet sein." Kredite seien daher in vielen Fällen kein geeignetes Instrument zur Unterstützung, da sie letztlich zu einer Überschuldung und damit ebenfalls zum Konkurs der Einrichtungen führen könnten.

Die öffentliche Finanzierung für die Einrichtungen und Dienste müsse in den nächsten Wochen weiterlaufen, unabhängig von Ausfällen oder temporären Schließungen. "Wenn jetzt nicht gegengesteuert wird, wird gewachsene soziale Infrastruktur zerstört", so Schneider. Betroffen sei das gesamte Spektrum sozialer Arbeit: Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Kindergärten, Beratungsstellen aller Art, Rehabilitationseinrichtungen wie etwa Kur- und Erholungseinrichtungen bis hin zu Jugendzentren, Altenclubs, Begegnungsstätten und Pflegeeinrichtungen.

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Corona macht erfinderisch. Andrea Friese und Bettina M. Jasper stellen ein Konzept für die Aktivierung von Senioren per Post und Telefon vor. Die Gedächtnistrainerinnen ermutigen und unterstützen Sie als Betreuungskraft mit vielen kreativen Ideen, Tipps und Checklisten zu organisatorischen Fragen. So gelingt es Ihnen leichter, den Kontakt zu Ihren Senioren zu halten, wenn ein Treffen in der Seniorengruppe oder Tagespflegeeinrichtung nicht möglich ist. Ob Sie Aufgaben-Postkarten versenden, mit einem Hörquiz oder einer Bewegungsübung am Telefon aktivieren, ein Vorlese-Tandem organisieren oder neue Techniken wie Skype oder Zoom ausprobieren: Sie schenken älteren Menschen Lebensfreude, brechen Einsamkeit und Isolation auf, unterstützen Senioren dabei, körperlich und geistig fit zu bleiben. Die Übungen eignen sich natürlich auch für Einzel- und Gruppenaktivitäten in der Präsenzbegegnung.

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