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22. Jan 2018 | News

CSU: Mehr Anerkennung und mehr Geld für Pflegekräfte

Neun Monate vor der Landtagswahl will die regierende CSU in Bayern ihre Sozialpolitik neu ausrichten. In einer 23-seitigen Resolution, die die Landtagsfraktion auf ihrer Klausur im fränkischen Kloster Banz beschloss, fordert sie bessere Bedingungen unter anderem für den Pflegeberuf und die dort tätigen Mitarbeiter.

Hat im Namen seiner Partei angekündigt, dem Thema "Gesundheit und Pflege" zukünftig mehr Aufmerksamkeit schenken zu wollen: Markus Söder (CSU), Bayerischer Staatsminister der Finanzen, Landesentwicklung und Heimat sowie designierter Spitzenkandidat seines Landes für die bevorstehenden Landtagswahlen.Foto: eye-d.photodesign/Thomas Lother

CSU-Spitzenkandidat Markus Söder hatte bereits im Dezember bei seiner Rede auf dem Parteitag in Nürnberg angekündigt, dem Thema "Pflege und Gesundheit" mehr Aufmerksamkeit schenken zu wollen. Den Ankündigungen will die Partei nun Taten folgen lassen. Um den wachsenden Personalbedarf decken zu können, brauche es eine höhere gesellschaftliche Wertschätzung für die Mitarbeiter in den pflegerischen und den anderen sozialen Berufen. Zugleich müssten die Aus- und Fortbildungsstruktur sowie die Studiengänge reformiert werden, um auch Quereinsteiger besser anzusprechen. Aber auch die Tarifpartner stünden in der Pflicht, meint die CSU: "Die Vergütung muss angemessen sein und Anreize geben, sich auch fortzubilden. Die sozialen Berufe müssen finanziell wieder attraktiv werden."

Zudem kündigte Söder die Gründung eines Landesamtes für Pflege an, brachte ein Landespflegegeld ins Spiel, mir dem Menschen gefördert werden sollen, die Angehörige pflegen, und versprach die Verdoppelung der staatlichen Hospiz- und Palliativplätze.

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