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30. Nov 2018 | News

DBfK: Bedingungen erlauben vielfach kein würdevolles Sterben

In deutschen Pflegeeinrichtungen seien vielfach noch immer keine Bedingungen vorzufinden, die ein würdevolles Sterben und eine entsprechende Begleitung durch beruflich Pflegende ermöglichen. Das hat jetzt die "Bundesarbeitsgemeinschaft Palliative Care" im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) beklagt.

Vielfach seien in deutschen Pflegeeinrichtungen keine Bedingungen vorzufinden, die ein würdevolles Sterben und eine entsprechende Begleitung durch beruflich Pflegende ermöglichen, beklagt der DBfK.Foto: Werner Krüper

Die Expertengruppe befürchtet, dass der Mangel an gut qualifiziertem Pflegepersonal auch dazu führt, dass sterbende Menschen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nicht die Begleitung erfahren, die sie erwarten. So müsse sich ein zivilisiertes Land wie Deutschland den Vorwurf gefallen lassen, dass hierzulande Menschen unter häufig unwürdigen Umständen und ohne gute und geschulte Begleitung ihre letzte Lebensphase abschließen.

Das belaste nicht nur die Sterbenden oder deren Angehörige – das belaste in besonderem Maße auch die Pflegefachpersonen, die ohne entsprechende Vorbereitung die auch für sie belastende Begleitung erbringen sollen. Eine Investition in die Schulung von Pflegefachpersonen lohne sich deshalb, so die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG): Sie bereite Pflegende besser auf Situationen vor, die für viele Menschen nicht alltäglich seien.

Die Gruppe, die sich aus Pflegenden des Handlungsfeldes Palliative Care zusammensetzt, hat Anfang des Jahres bereits "Impulse zu den Handlungsempfehlungen der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" herausgegeben. Darin haben die Pflegefachpersonen der Expertengruppe Empfehlungen und Bedingungen formuliert, die eine würdevolle Begleitung sterbender Menschen in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern ermöglichen.

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