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26. Jul 2018 | News

DBfK fordert "Aktionsplan Hygiene" für Pflegeeinrichtungen

Der für Berlin zuständige Regionalverband Nordost des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) fordert – analog zum "Aktionsplan Krankenhaushygiene" – entsprechende "Aktionspläne Hygiene" für Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen in der Bundeshauptstadt.

Wie umgehen mit MRSA und anderen Infektionen? Der DBfK Nordost fordert für das Bundesland Berlin "Aktionspläne Hygiene" für Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen.Foto: Werner Krüper

Anlass für die Forderung ist eine unlängst erfolgte Anfrage des CDU-Abgeordneten Florian Graf an die Senatsverwaltung in Sachen Krankenhausinfektionen. Deren Antwort: Seit 2009 sind in Berliner Krankenhäusern 3.482 meldepflichtige Infektionen erfasst worden, die durch im Krankenhaus erworbene Keime verursacht wurden. Aufgrund dieser Infektionen seien 534 Menschen verstorben. Aus diesem Grund plant Berlins Gesundheits- und Pflegesenatorin Dilek Kolat (SPD) bis zum Jahresende die Verabschiedung eines "Aktionsplans Krankenhaushygiene".

"Auch in Pflegeeinrichtungen leben kranke Menschen mit ansteckenden Keimen", so nun der DBfK Nordost, "gerade multimorbide Hochbetagte sind besonders gefährdet, an multiresistenten Keimen zu versterben." Die personelle Ausstattung von Einrichtungen sei deshalb in Zusammenhang mit dem Aufkommen von Infektionen zu setzen. Allerdings, so der Berufsverband,  scheine hier "die Erhöhung der Pflegestellen nicht alleine ausreichend" zu sein. Gleichermaßen müssten alle Mitarbeitende regelmäßig in den Hygienevorschriften geschult und deren richtige Einhaltung überprüft werden.

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