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14. Mrz 2018 | News

DEVAP: Ausbildungs- und Prüfungsverordnung schnell vorlegen

Dr. Bodo de Vries, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege (DEVAP), hat an die Bundesregierung appelliert, die zur Umsetzung der Pflegeberufereform noch fehlende Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (APO) zügig auf den Weg zu bringen.

"Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung schnell auf den Weg bringen": Dr. Bodo de Vries, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege (DEVAP).Foto: DEVAP

Um die Pflegeberufereform fristgerecht umsetzen zu können, benötigten die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und Pflegeschulen "verlässliche Planungssicherheit inhaltlicher und finanzieller Art", so de Vries: "Die umfangreichen Veränderungen führen zu neuen Lerninhalten, die von den Lehrenden in kompetenzorientierten zeitgemäßen Lernformen und in verschiedenen Pflegesettings vermittelt werden müssen. Um die notwendigen Anpassungen und Qualifizierungen der Lehrenden bis zu Beginn der neuen Ausbildung am 1. Januar 2020 zu gewährleisten, ist die zeitnahe Vorlage der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (APO) sowie ihre Verabschiedung durch den Bundestag und Bundesrat vor der Sommerpause 2018 ein zwingend notwendiger nächster Schritt."

"Auf Grundlage des Rahmenlehrplans, den eine Fachkommission im Anschluss an die Verabschiedung der APO mit einer gesetzlichen Frist bis zum 1. Juli 2019 gem. § 53 Abs. 2 PflBRefG erstellen soll, werden die Schulen ihre Curricula erarbeiten", sagt de Vries, der auch Vorstandsmitglied des Evangelischen Johanneswerks in Bielefeld ist, "hierfür brauchen die Fachkommission und auch im Anschluss unserer Pflegeschulen ausreichend Zeit, um am 1. Januar 2020 mit der neuen Ausbildung gut vorbereitet starten zu können."

Auch vor dem Hintergrund des bestehenden akuten Fachkräftemangels in der Pflege wäre eine Verzögerung ein "fatales Signal", meint der DEVAP-Funktionär: "Viele Jahre bestand Unsicherheit auch für potenzielle Bewerber, weil nicht klar war, wohin sich die Pflegeausbildung in Deutschland entwickeln wird. Zur Gewinnung von Auszubildenden müssen Schulen und auch Träger jetzt Planungssicherheit haben, um werben zu können."

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