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16. Okt 2017 | News

Diakonie-Präsident: "Sterbende menschlich gut begleiten"

Anlässlich des Welthospiztages (14. Oktober) haben die Diakonie und die Deutsche Stiftung Patientenschutz die künftige Bundesregierung aufgerufen, die palliative Versorgung schwerstkranker Menschen schnellstmöglich weiterzuentwickeln. Nicht zuletzt die Versorgung hochbetagter sterbender Menschen in Heimen müsse weiter verbessert werden.

"Ältere Menschen müssen sich darauf verlassen können, in der Sterbephase fachlich kompetent versorgt, liebevoll umsorgt und menschlich gut begleitet zu sein", sagte Diakoniepräsident Ulrich Lilie und schärfte vor allem den Blick auf die Situation in deutschen Pflegeheimen: "Es sterben weitaus mehr Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen als in den Hospizen." Daher komme den Heimen als Sterbeort eine hohe Bedeutung zu. Dort müssten Menschen "spüren, dass sie nicht alleine sind und dass sich Menschen um sie kümmern", so Lilie. Dazu werde auch mehr Personal benötigt.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz forderte von der künftigen Bundesregierung einen verbindlichen Fahrplan für eine bessere schmerzmedizinische Versorgung und Hospiz-Betreuung schwerstkranker Menschen. Von den etwa 925.000 Menschen, die jährlich in Deutschland sterben, würden in ihrer letzten Lebensphase nur die wenigsten von spezialisierten Pflegekräften, niedergelassenen Palliativärzten oder ehrenamtlichen Hospizhelfern betreut und versorgt, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch.

Der Welthospiztag ("World Hospice and Palliative Care Day") ist ein internationaler Gedenk- und Aktionstag, der seit 2005 jährlich rund um den Globus am zweiten Samstag im Oktober begangen wird. Die nationalen Hospiz- und Palliativ-Organisationen veranstalten dazu Aktionen und werden international durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt.

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