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13. Dez 2017 | News

"Die Altenpflege ist gewerkschaftliche Diaspora!"

Beschäftigte in der Altenpflege hoffen, was die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und ihrer Bezahlung angeht, in erster Linie auf Hilfe seitens des Staates. Das hat Prof. Dr. Wolfgang Schroeder vom Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) im Rahmen seiner umfangreichen Studie zum Thema "Interessenvertretung in der Altenpflege" ermittelt.

"Beschäftigte in der Altenpflege setzen in erster Linie auf Hilfe durch den Staat": Prof. Dr. Wolfgang Schroeder hat das Thema "Interessenvertretung in der Altenpflege" wissenschaftlich untersucht.Foto: WZB

Seiner Umfrage zufolge sehen 88 Prozent der Befragten den Staat als die zentrale Instanz an, die für nötige Verbesserungen sorgen sollte. Der Gedanke, sich dazu so genannter kollektiver Akteure zu bedienen, sei unter Beschäftigten in der Altenpflege nur unzureichend ausgeprägt – Institutionen wie Betriebsräten, Pflegekammern, Berufsverbänden oder Gewerkschaften attestieren die Beschäftigten in der Altenpflege aus unterschiedlichsten Gründen nur wenig oder keine "Durchsetzungsmacht".

Laut der Studie arbeiten nur 10,6 Prozent der Altenpflegekräfte in Betrieben, in denen Gremien wie Betriebsräte oder Mitarbeitervertretungen existieren. Zudem sind Schroeder zufolge vielen Beschäftigten in der Altenpflege Berufsverbände weitgehend unbekannt, das Vertrauen in die noch jungen Pflegekammern ist gering, und nur elf Prozent sind Mitglied einer Gewerkschaft. Schroeder: "Die Altenpflege ist eine gewerkschaftliche Diaspora."

Der Politologe, Professor an der Universität Kassel und dort Leiter des Fachgebiets "Politisches System der BRD – Staatlichkeit im Wandel", hat für seine Untersuchung 749 Altenpflegekräfte in der ganzen Bundesrepublik befragt.

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