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07. Sep 2017 | News

Die neue Lust an der Doku

Das Entbürokratisierungs-Projekt der Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung läuft Ende Oktober 2017 aus und wird anschließend in die Verantwortung der Trägerverbände gegeben. Auf einer Tagung in Berlin zogen Politik, Verbände und Wissenschaft eine positive Bilanz des Projekts und mahnten zugleich an, das Erreichte zu verstetigen.

Weniger Bürokratie, mehr Zeit für Pflege.Foto: Werner Krüper

In ihrer Einschätzung, wie erfolgreich das Projekt "Mehr Zeit für die Pflege - durch Entbürokratisierung den Pflegealltag verbessern" gewesen ist und hoffentlich auch künftig sein wird, waren sich alle Anwesenden einig: Die Umstellung auf das Strukturmodell habe sich gelohnt. Und die Anwendung des Strukturmodells sei praktikabel. Oder wie es Jana Spieckermann, Qualitätsmanagementbeauftragte von Paritätisches Seniorenwohnen, ausdrückte: "Die Mitarbeiter haben wieder Lust auf Doku!" Mittlerweile nimmt knapp jede zweite Pflegeeinrichtung in Deutschland an dem Projekt teil, in dessen Verlauf das Projektbüro EinStep der Iges Institut GmbH mit Elisabeth Beikirch und Hans-Dieter Nolting einheitliche Schulungsunterlagen erstellt, mehr als 800 Multiplikatoren der Trägerverbände geschult, die Schulungen der Medizinischen Dienste und Heimaufsichten unterstützt, Leitfäden erstellt und auf Bundesebene die Koordinierung der Unterstützung von Pflegeeinrichtungen übernommen hatte.

Nolting hob noch einmal hervor, dass mit dem Strukturmodell neben der Entbürokratisierung der Pflege zwei weitere Faktoren verbunden sind: die Stärkung der Fachlichkeit bei den Pflegenden sowie eine Stärkung der personzentrierten Pflege, also die Berücksichtigung der ganzen Person statt einer Reduzierung der Person auf ihr Pflegeproblem. "Diese Personzentrierung ist das Bindeglied zwischen Strukturmodell und neuem Pflegebedürftigkeitsbegriff", so Nolting, "und sie sollte auch für die derzeit neu zu entwickelnden Qualitätsprüfungsrichtlinien der Maßstab sein." Ähnlich äußerte sich Prof. Dr. Andreas Büscher, Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), der die Chance sieht, dass der verrichtungsorientierte Ansatz, der mit Einführung der Pflegeversicherung Einzug gehalten und zu einer Misstrauenskultur geführt habe, durch das Strukturmodell überwunden werde. Und Pflegeexperte Michael Wipp verwies wie einige andere Redner vor ihm noch einmal nachdrücklich darauf, dass es nun entscheidend sei, diesen "entbürokratisierten Blick" beizubehalten.

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