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23. Aug 2018 | News

Einrichtungen benötigen Kooperationspartner

Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegeberufe ist beschlossen. Für die Träger der praktischen Ausbildung gilt es jetzt vorrangig, Verträge mit Kooperationspartnern für die einzelnen Einsatzorte der Ausbildung neuen Typs abzuschließen, Ausbildungspläne zu entwickeln und diese mit der Schule abzustimmen.

Foto: Werner Krüper

Nachdem das Pflegeberufegesetz im vergangenen Jahr verabschiedet wurde, hat der Bundestag in diesem Jahr vor der Sommerpause die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum Gesetz beschlossen und an den Bundesrat weitergeleitet, der voraussichtlich in seiner Sitzung am 21. September 2018 zustimmen wird. Im Vordergrund stehen nun die Vorbereitungen auf die neue Ausbildung bei Trägern der praktischen Ausbildung und in den Schulen. Viele Einrichtungen bereiten sich bereits auf Basis des Pflegeberufegesetzes auf die neue Ausbildung vor. So gilt es, Kooperationsvereinbarungen zwischen Schulen und verschiedenen Einsatzorten der praktischen Ausbildung zu treffen. Die Organisation der Praxiseinsätze kann auch an eine Schule übertragen werden.

Wie Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerates, in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege ausführt, sind die Träger der praktischen Ausbildung verpflichtet, Ausbildungspläne zu entwickeln und mit den Schulen abzustimmen, die hier ein Einspruchsrecht haben. Es sollte, so Wagner, auch zwischen Trägern und Schulen geklärt werden, wie das Verfahren der Bewerberauswahl läuft. Denn nur, wenn die Schule den Ausbildungsvertrag mit unterschreibt, komme er zustande. Das sei eine wichtige Möglichkeit der  Schule für Mitsprache.

Weiterhin weist Wagner, der auch Bundesgeschäftsführer des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) ist, in Altenpflege darauf hin, dass es für die Einrichtungen gilt, die Praxisanleitung neu zu organisieren. Gesetz und Verordnung schrieben zehn Prozent der praktischen Ausbildung als Praxisanleitung vor, die durch Praxisanleiter strukturiert zu gestalten sei. Dieser Aufwand werde refinanziert, hierfür muss allerdings die entsprechende Zahl von qualifizierten Praxisanleitern vorhanden sein. Ab 1. Januar 2020 steigt die Qualifizierungsanforderung auf 300 Stunden (bisher 200 Stunden; es gibt eine Besitzstandswahrung für bisherige Praxisanleiter). Die Praxisanleiter sind zudem zu jährlich 24 Stunden berufspädagogischer Fortbildung verpflichtet.

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