Created with Sketch.

30. Jul 2019 | News

Entgelte in der Altenpflege: Der Osten hinkt weiter hinterher

Der neue "Entgeltatlas 2018" der Bundesagentur für Arbeit (BA) liefert den Beweis: Das Medianentgelt von sozialversicherungspflichtig-beschäftigten Altenpflegefachkräften in Deutschland ist innerhalb eines Jahres von 2.744 Euro (2017) auf 2.877 Euro (2018) gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 4,85 Prozent.

Der "Entgeltatlas 2018" der Bundesagenturn für Arbeit bringt es an den Tag: Das Bruttomonatsentgelt von vollzeitbeschäftigten AltenpflegerInnen lag in Westdeutschland im Mittel (Median) gut 450 Euro höher als in Ostdeutschland. Grafik: Entgeltatlas 2018

Gemäß dieser Statistik verdienten vollzeitbeschäftigte AltenpflegerInnen ohne Spezialisierung in Westdeutschland monatlich 2.977 Euro, in Ostdeutschland mussten sie sich mit 2.515 Euro begnügen. Entsprechend sind die drei Bundesländern, in denen Altenpflegekräfte am besten verdienen können, in der alten Bundesrepublik beheimatet. In Baden-Württemberg betrug das Bruttomonatsentgelt im Mittel 3.169 Euro, in Bayern 3.097 Euro und in Hamburg 3.040 Euro. Am schlechtesten verdienten AltenpflegerInnen in Sachsen-Anhalt (2.329 Euro), Sachsen (2.367 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (2.461 Euro).

Generell verdienten vollzeit arbeitende Altenpfleger in Deutschland mehr als ihre weibliche Kolleginnen – für Männer verzeichnet der Entgeltatlas für die Altenpflege ein Medianentgelt von 2.972 Euro, für Frauen nur eines von 2.846 Euro.

Das Medianeinkommen (auch mittleres Einkommen) ist das Einkommen, bei dem es genauso viele Menschen mit einem höheren wie mit einem niedrigeren Einkommen gibt. Würde man die Bevölkerung nach der Höhe ihres Einkommens sortieren und dann zwei gleich große Gruppen bilden, würde die Person, die genau in der Mitte dieser Verteilung steht das Medianeinkommen beziehen. Das Medianeinkommen ist nicht identisch ist mit dem Durchschnittseinkommen.

Basale Stimulation in der Betreuung

Bücher

Basale Stimulation in der Betreuung

Wie sind Menschen mit Demenz zu erreichen? Welche Kontaktmöglichkeiten bleiben, wenn die verbale Kommunikation versagt? Wie lässt sich die Lebensqualität und das Wohlbefinden bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz fördern? Mit menschlicher Nähe und Berührung bereichert hier die Basale Stimulation den Alltag von demenziell erkrankten Menschen und Betreuenden. Das Buch zeigt die Chancen, aber auch Grenzen der Basalen Stimulation auf. Es ermöglicht ein tiefes Verständnis für das Konzept und erklärt, wie Betreuungskräfte Körpererfahrungen im Rahmen der Einzelbetreuung anbieten können. Der Autor beschreibt leicht verständlich die Modelle der Basalen Stimulation und die verschiedenen praktischen basal stimulierenden Angebote.

Tags

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok