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22. Mrz 2018 | News

Flächendeckende Tarifverträge? Brüderle macht seinem Ärger Luft

Rainer Brüderle, Präsident des Arbeitgeberverbands des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), hat angesichts der anhaltenden Debatte um eine bessere Bezahlung in der Altenpflege Dampf abgelassen und der Politik den schwarzen Peter zugeschoben.

"Ein allgemeinverbindlich geltender Einheitslohn in der Pflege wird den Herausforderungen des Fachkräftemangels nicht lindern": Rainer Brüderle, Präsident des Arbeitgeberverbands des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa).Foto: Laurence Chaperon

"Es ist schon ein Stück aus dem Tollhaus, wenn die Politik ständig Unternehmerinnen und Unternehmern erklärt, wie sie ihre Beschäftigten zu bezahlen haben, aber nicht einmal sagt, woher soll das Geld kommen, das sie so großzügig verteilen will", macht der langjährige FDP-Bundestagsabgeordnete seinem Unmut Luft. Beinahe stündlich melde sich "die zweite und dritte Reihe der Politik" mit neuen Gehaltsvorstellungen zu Wort: "Nur die erste Reihe schweigt sich munter aus."

Ein "von Flensburg bis Mittenwald allgemeinverbindlich geltender Einheitslohn in der Pflege" werde die Herausforderungen des Fachkräftemangels nicht lindern, meint Brüderle, der zwischen 2009 und 2011 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie in Angela Merkels zweiter Amtszeit war. Schon heute ziehe die deutsche Wirtschaft "an einer Fachkräftedecke, die an allen Ecken und Enden zu kurz" sei: "Solange wir nicht endlich zu einem modernen Einwanderungsrecht kommen, wird sich der Fachkräftemangel aufgrund der demographischen Entwicklung nicht entspannen. Ganz im Gegenteil."

Die Große Koalition (GroKo) aus CDU/CSU und SPD hat sich unter anderem eine bessere Bezahlung für Alten- und Krankenpfleger auf die Fahnen geschrieben. Nach den Wünschen der Koalitionäre sollen in der Pflege möglichst schnell flächendeckende Tarifverträge zur Anwendung kommen.

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1 Kommentare

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22. Mrz 2018

Lieber Herr Brüderle, versuchen Sie es doch mal mit besseren Arbeitsbedingungen und einem Gehalt, dass dieser Verantwortung Rechnung trägt und von dem man gut leben kann. Dann werden wir auch keine Nachwuchsprobleme mehr haben. Ebenso gehen die Nachwuchsprobleme auf ihr Konto. Ihre Partei war es doch, der private Pflegeheime für die Investoren geöffnet hat und dadurch die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verschlechterte. Ich möchte Ihnen noch einen Tipp mitgeben, Pflege ist auch immer kultursensibel und außerdem steht die Digitalisierung an, in diesem Bereich werden Arbeitnehmer gebraucht und in anderen Bereichen werden vielleicht immer weniger Arbeitnehmer benötigt. Aber darum geht es ja nicht, es geht allein darum weiter die Renditen einzufahren. Eine gute pflegerische Versorgung hätten Sie schon längst in Angriff nehmen können, aber das ist nicht in ihrem Interesse.

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