Created with Sketch.

22. Nov 2019 | News

Grippeschutz: Impf-Bereitschaft unter Pflegenden nur bescheiden ausgeprägt

Zum eigenen Schutz und zu dem der Bewohner sollten sich Beschäftigte aus der Altenpflege gegen Grippe impfen lassen. Doch die Bereitschaft dazu ist eher bescheiden ausgeprägt. Das hat eine kleine Umfrage der Zeitschrift Altenpflege bei Pflegeeinrichtungen in unterschiedlichen Teilen der Republik ergeben.

Piekser, nein danke: Nicht einmal die Hälfte der Beschäftigten in der Altenpflege ist gegen Grippe geimpft.Foto: Choroba

"Die Teilnahme an der Grippeschutzimpfung hat bei unseren Pflegenden nachgelassen", sagt Reinhold van Weegen, Pflegedienstleitung im Altenzentrum St. Lamberti der Caritas in Münster/Nordrhein-Westfalen. Um daran etwas zu ändern, empfiehlt er, für alle Mitarbeiter – vor allem für jene, die bewohnernah arbeiten – ein Impfangebot in der Einrichtung selbst vorzuhalten: "Ich glaube, eine größere Anzahl von Mitarbeitern würde dies wahrnehmen. Wenn ich extra zum Hausarzt gehen muss, ist das mit größerem Aufwand verbunden. Und das ist immer auch ein Hemmschuh."

Ute Schweidt, Pflegedienstleiterin für stationäre Pflege im Pflegezentrum Lobetal in Lübtheen/Mecklenburg-Vorpommern, kann Sätze wie "Ich habe mich impfen lassen und bin krank geworden" nicht mehr hören – eine "Influenza-Erkrankung, die mit heftigsten Symptomen eine Gefahr für Leib und Leben der Erkrankten ist", sei doch wohl um ein Vielfaches schlimmer. In ihrem Haus setze man deshalb auf Aufklärung und Überzeugung – und das durchaus erfolgreich: "Die Hausärzte kümmern sich um die Impfung der Bewohner. Und unsere Mitarbeiter organisieren sich ihre Impfung selbst."

"Grundsätzlich ist festzustellen, das Schutzimpfungen von einigen Mitarbeitern kritisch gesehen werden", meint auch Andreas Schulz, Geschäftsführer des "Haus Billetal" in Trittau/Schleswig-Holstein. Dem setze man in der Einrichtung Plakate zum Sinn der Grippeschutzimpfung entgegen, Faltblätter und Impftermine beim Betriebsarzt. Kontrolliert werde allerdings nicht, ob sich Mitarbeiter eine Spritze geben lassen oder nicht: "Die Impfung geschieht auf freiwilliger Basis."

Die vollständigen Stellungnahmen und etliche weitere Statements finden Sie in der Rubrik "Ansichtssache" in der aktuellen Altenpflege-Ausgabe.

Kalender O 2022 mit aufhaengevorrichtung blaugruen

Kalender

Kalender Orientierungshilfe 2022 komplett blaugrün

Der großformatige Kalender für Ihre Bewohner. Jetzt mit attraktiver Aufhängevorrichtung in glänzenden Blaugrün. So wird der Kalender zu einem wahren Blickfang. Als Orientierungshilfe für alte Menschen gehört der Kalender seit Jahren in den Einrichtungen zur Standardausstattung. Freuen Sie sich auf den neuen Jahrgang mit seinen Vorzügen: - Zeitliche Orientierung im Jahresverlauf - Für jeden Tag ein Kalenderblatt zum Abreißen oder Herausnehmen. Die Seiten sind mit stimmungsvollen Motiven neu gestaltet - Groß wie ein Weltatlas (29,5 x 34 cm) - Auf jedem Blatt deutliche, kontrastreiche und gut lesbare Angaben wie Datum und Wochentag. Zusätzlich sind Mondphase, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verzeichnet - Täglich ein neuer, liebevoll ausgesuchter Spruch - von der Bauernregel bis zum Dichterwort. Immer mit Sinn und manchmal auch mit Hintersinn - Kein Wochentag wie der andere: Von Montag bis Sonntag und am Feiertag auch eine eigene Farbe und ein eigenes Symbol - Gesprächsimpulse und Tagesrituale für die soziale Betreuung

Das könnte Sie auch interessieren!

1 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login

Unbekannter Nutzer

15. Dez 2019

ich finde fast jedwede Impfung sinnvoll, eine oder gerade diese Grippeschutzimpfung hingegen eher weniger bis gar nicht, da zum einen nicht gerade selten mit doch starken Nebenwirkungen / Wechselwirkungen versehen und zum anderen mitunter auch leider nicht wirklich *schützend* da andere virenstämme erscheinen / sich ausbreiten als angenommen wurde... von daher ist dies eine wirklich eher (zur zeit) fragwürdige Impfung, welche den alles impfgegnern sehr zu gute kommen kann (leider)

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok