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10. Okt 2018 | News

Heime bekommen hauseigene Ethikbeauftragte

Das im Jahr 2006 gegründete "Frankfurter Netzwerk Ethik in der Altenpflege" wird künftig Mitarbeiter der Altenpflegeheime vor Ort zu hauseigenen Ethikbeauftragten ausbilden. Das vermeldete jetzt das Frankfurter Forum für Altenpflege (FFA), ein trägerübergreifendes Netzwerk der Leitungskräfte stationärer Einrichtungen.

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Nicht zuletzt technische Errungenschaften verlangten inzwischen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen einen erhöhten Bedarf an ethischer Reflexion und damit einhergehender Veränderungen. Aber auch weniger dramatische Fragestellungen – "Was ist zu tun, wenn ein Heimbewohner anfängt, sein Essen und die Zeitungen im Zimmer zu horten?" – verlangten immer wieder nach Antworten, in denen Aspekte von Moral und Ethik eine Rolle spielten.

Aus diesem Grund sollen jetzt nach und nach in den Frankfurter Altenpflegeheimen einzelne Mitarbeiter zu Ansprechpartnern bei ethischen Fragestellungen ausgebildet werden. Die Ethikbeauftragten sollen einerseits Bewohnern und deren Angehörigen bei moralischen bzw. ethischen Konflikten als niederschwellige Anlaufstelle dienen. Andererseits sollen sie die Mitarbeiter der Pflegeeinrichtungen systematisch für ethische Probleme sensibilisieren und die Ethikarbeit in den täglichen Arbeitsabläufen verankern,

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Was sollen wir tun

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Was sollen wir tun?

Wie entscheide ich in Konfliktsituationen? Welchen Wertmaßstäben fühle ich mich als Altenpfleger/in verpflichtet? Wer sich in der Pflege alter Menschen engagiert, wird immer wieder mit diesen Fragen konfrontiert. Fachliche Standards, gesellschaftliche Normen und ganz persönliche Überzeugungen treffen aufeinander. Nicht selten führt dies zu Konflikten, die nicht nur auf der rein rechtlichen oder fachlichen Ebene zu lösen sind. Hier unterstützt die ethische Reflexion über die Pflegepraxis. Mediator und Fachautor Karl-Heinz Risto stellt eine Fülle konkreter Fallbeispiele aus der Pflege vor. Sie laden ein, die ethische Reflexion zu üben, die eigene Position zu klären oder zu entwickeln. Als Orientierungshilfe dienen verschiedene philosophisch-ethische Konzepte. Ausführlich vermittelt der Autor die Methodik und Technik der Ethischen Fallbesprechung. Ein wichtiges Hilfsmittel, um alle von einem Konflikt Betroffenen an einer tragfähigen Lösung zu beteiligen. Ein hervorragendes Arbeitshandbuch für PDLs und Pflegekräfte, die mehr Sicherheit im Umgang mit Konfliktsituationen suchen.

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