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13. Mrz 2017 | News

Hochschulische Ausbildung: Personalmix benötigt mehr Akademiker

Der Entwurf des Pflegeberufereformgesetzes sieht vor, dass die Pflegeausbildung künftig vermehrt an Hochschulen stattfinden soll, um den Beruf für Abiturienten attraktiver zu machen. Welche Gründe dafür sprechen und welche Erwartungen damit verknüpft werden, lesen Sie im Titelthema der März-Ausgabe von Altenpflege.

Foto: Werner Krüper

Sollte das Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG) in der aktuellen Fassung verabschiedet werden, zeichnen sich bei der Pflegeausbildung in Deutschland zwei Neuerungen ab: Zum einen die Einführung einer generalistischen Pflegeausbildung, bei der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einem gemeinsamen Pflegefachberuf zusammenführt werden. Und zum anderen eine neu aufgestellte hochschulische Pflegeausbildung als Voraussetzung dafür, um über ein Studium den primären Zugang zum Pflegeberuf zu ermöglichen. Durch diese zweite Neuerung könnten erstmals Akademiker ohne praktische Berufsausbildung in der Pflege arbeiten. Für Deutschland ein absolutes Novum – bisher müssen Pflegestudenten entweder im Vorfeld eine Berufsausbildung abgeschlossen haben, oder aber sie absolvieren einen dualen Studiengang, der Ausbildung und Studium miteinander verbindet.

Lesen Sie im Titelthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege, welche Hoffnungen oder Bedenken Pflegestudenten, Lehrer für Pflegeberufe und Pflegeberufsverbände mit einer stärkeren Akademisierung der Pflege in Verbindung bringen. Warum für Prof. Christel Bienstein, Leiterin des Departements für  Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke, die Akademisierung der Pflege notwendig ist, um die immer komplexer werdende pflegerische Versorgung gewährleisten zu können. Und wieso sich nach Ansicht von Thomas Kutschke, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe (BLGS) Nordrhein-Westfalen, die Pflege stärker um studienberechtigte Schulabgänger bemühen muss.

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