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18. Mai 2020 | News

Hohes Lohngefälle zwischen Alten- und Krankenpflegekräften

Zwischen Alten- und Krankenpflegekräften gibt es in Thüringen ein deutliches Lohngefälle.

Hohe Nachfrage, aber durchschnittlich weniger Gehalt als die Kollegen im Krankenhaus. So ist die Situation für Fachkräfte in der Altenpflege in Thüringen.
Foto: Robert Kneschke/Adobe Stock

Das mittlere Bruttoentgelt vollzeitbeschäftigter Fachkräfte in der Krankenpflege lag 2018 mit 3 085 Euro pro Monat über dem für alle Vollzeitbeschäftigten (2 553 Euro). Das mittlere Bruttoentgelt vollzeitbeschäftigter Altenpflegerfachkräfte war mit 2 350 Euro hingegen deutlich geringer. Das geht aus einer Arbeitsmarktanalyse der Arbeitsagentur von Mai 2020 hervor. Dabei besteht in Thüringen durchaus eine hohe Nachfrage. Laut der Analyse sind gemeldete Stellenangebote für examinierte Altenpflegefachkräfte in Thüringen 236 Tage vakant. Das sind 49 Tage mehr als die durchschnittliche Vakanzzeit über alle Berufe. Auf 100 gemeldete Stellen kommen rechnerisch lediglich 13 Arbeitslose. In absoluten Zahlen ausgedrückt, kamen damit – ohne Berücksichtigung der Stellen der Zeitarbeit – auf 479 Stellen 62 Arbeitslose.

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1 Kommentare

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25. Mai 2020

Es zeigte sich auch hier schon lange, dass die Feststellung, Angebot und Nachfrage würde den Preis regeln, ein Märchen der Ökonomie darstellt. Besonders unterstrichen wird dies durch die Coronarhetorik der politisch Verantwortlichen in unserem Land. Es nützt den Pflegenden nichts, als "systemrelevant" Applaus zu bekommen, solange die Finanzmittel denen zugeschoben werden, die sonst immer darauf bestehen, als Privatunternehmer viel besser wirtschaften zu können, als der Staat. Wie auch 2008 sichtbar wurde, gilt dies nur in Schönwetterzeiten. Für die Pflegenden verdeutlichen sich hier einige wesentliche Erkenntnisse: 1. Die generalisierte Ausbildung ist ein bedeutender Schritt zu einer gerechten Bezahlung, da die Gehälter aller Pflegenden vergleichbar werden. Wenn die Arbeitgeber der Altenpflege glauben, Schwierigkeiten mit der Personalaquise zu bekommen, könnte ein Angleichen der Arbeitsbedingungen, einschl. Gehälter, an die Krankenhäuser eine Lösung sein. 2. Solange Pflegende einer Gewerkschaft vertrauen, die regelmäßig gemeinsam mit den Arbeitgebern gegen die Verbände der Pflege stimmt, wird sich kaum etwas ändern 3. Solange Pflegende mit Vehemenz gegen die eigene Berufsgruppe demonstrieren (vgl. NIedersachsen), die geschilderte Lohnungerechtigkeit aber klaglos hinnehmen, wird sich kaum etwas ändern. Zumindest diese drei Aspekte sollten bedacht werden, wenn das erhebliche Gehaltsgefälle zwischen verschiedenen Gruppe der Pflege diskutiert wird Jürgen Hollick

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