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01. Mrz 2019 | News

Immer mehr ausländische Pflegefachkräfte in Deutschland

In deutschen Pflegeheimen und Krankenhäusern arbeiten immer mehr Pflegefachkräfte, die im Ausland ausgebildet wurden. Die Zahl derjenigen Fachkräfte, die jährlich aus dem Ausland nach Deutschland kommen, sei von knapp 1.500 im Jahr 2012 auf gut 8.800 im Jahr 2017 gestiegen. Das teilte die Hans-Böckler-Stiftung mit Sitz in Düsseldorf mit.

Schon 2013 hat der Pflegeheimbetreiber Casa Reha für seine Einrichtungen in Stade und Buxtehude pflegerisches Personal aus Serbien angeworben.Foto: Casa Reha

Laut der aktuellen Studie "Betriebliche Integration von Pflegefachkräften aus dem Ausland", die die gewerkschaftsnahe Stiftung jetzt veröffentlicht hat, stammt die überwiegende Mehrheit dieser Pflegekräfte aus ost- und südeuropäischen Staaten, die teilweise noch nicht Mitglied in der Europäischen Union (EU) sind. Viele Fachkräfte kämen zudem von den Philippinen, da mit dem südostasiatischen Land ein entsprechendes Anwerbeabkommen bestehe.

Durch die wachsende Zahl an ausländischen Mitarbeitern gibt es den Angaben zufolge allerdings auch Probleme. Wegen der Unterschiede in der Ausbildung zeigten sich sowohl zugewanderte wie auch einheimische Pflegefachkräfte "oft unzufrieden mit der Zusammenarbeit", hieß es. So hätten viele der befragten zugewanderten Pflegefachkräfte das Gefühl, unter Wert arbeiten zu müssen. Sie fühlten sich häufiger von Informationen ausgeschlossen und von Vorgesetzten schlechter behandelt. 

Die in Deutschland ausgebildeten Pflegefachkräfte wiederum kritisierten, dass neu zugewanderte Kollegen schon wegen mangelnder Sprachkenntnisse im Arbeitsalltag nicht voll einsetzbar seien. Die akademische Ausbildung im Ausland werde oft nicht als Vorteil gesehen, sondern als "praxisfern" kritisiert, hieß es. Zudem fehlten grundsätzliche Kompetenzen, etwa bei der Körperpflege von Patienten und im "Sozialverhalten". Aus der Sicht der einheimischen Beschäftigten müssten die Fachkräfte aus dem Ausland daher über einen längeren Zeitraum zunächst erst eingearbeitet werden.

Wie hoch der Anteil der aus dem Ausland zugewanderten Fachkräfte im Vergleich zu den aus Deutschland stammenden Kollegen ist, ist laut einem Stiftungssprecher nicht bekannt. Im Jahr 2010 hatten knapp sechs Prozent der Pfleger in Deutschland ihre Ausbildung im Ausland absolviert. Aktuellere Zahlen lägen derzeit nicht vor, erklärte er.

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