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07. Okt 2019 | News

Impuls-Papier zu Leiharbeit in der Pflege

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat ein sechsseitiges Impulspapier veröffentlicht: "Arbeitnehmerüberlassung in der Pflege". Darin wird die Entwicklung der Leiharbeit in den vergangenen Jahren skizziert.

Der Einsatz von Leiharbeitnehmern wirkt sich auch auf die Stammbelegschaft aus.Foto: AdobeStock/M.Dörr & M.Frommherz

Neben aktuellen Zahlen werden Ursachen für die Zunahme von Arbeitnehmerüberlassung in Pflegeberufen benannt. Auch die Auswirkungen auf pflegebedürftige Menschen, die Versorgungsqualität, die Stammbelegschaft, die entleihende Einrichtung sowie die Leiharbeitnehmer selbst werden in dem Papier beleuchtet. Schließlich werden Lösungsansätze dargestellt und Forderungen formuliert, die sich an alle Verantwortlichen im und für das Gesundheitswesen richten.

An der Verpflichtung, in den Unternehmen nachhaltig gute Arbeitsbedingungen für Pflegefachpersonen zu schaffen und sie so zu binden, führe kein Weg vorbei, so der DBfK. Dafür müsse nach Jahren der Minimalstandards bei Pflegekapazität ein grundsätzliches Umdenken in der Pflegepersonalstrategie und -bemessung erfolgen. Das Papier könne als Argumentationshilfe und zur strategischen Ausrichtung in der Politik und bei Unternehmensleitungen zum Einsatz kommen.

Download unter www.dbfk.de/de/veroeffentlichungen/Positionspapiere.php

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5 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

16. Okt 2019

Liebe Frau Kasel, mit Ihrer Ideologie wird es leider keine Verbesserung in der Pflege geben. Sie leben 50 Jahre zu spät. In der früheren DDR wären Ihre verquerten Gedanken passend gewesen. Private Pflegeheimbetreiber zahlen seit Jahren Spitzlöhne bei gleichzeitig tragbaren Heimentgelten. Ich stehe für einen Beweis zur Verfügung.

Unbekannter Nutzer

10. Okt 2019

Nach wie vor hat Privatisoerung und Gewinnerwirtschaftumg im Gesundheitswesen NICHTS verloren. Es geht immer auf Kosten der Üflegebedürftigen und des Personals.

Unbekannter Nutzer

10. Okt 2019

Guten Tag, leider scheint der Download des Positionspapier nicht möglich zu sein?

Unbekannter Nutzer

10. Okt 2019

Impulspapier? Die ANÜ ist etwas für Vermittler und keinesfalls für Freiberufler. Bekamen vorher die Vermittler a. Stunde ein paar Euro und der Freiberufler um 30-38 Euro, so ist durch die ANÜ der Vorteil lediglich gegenüber den Unternehmen. Die hier nun ihre Löhne bestimmen möchten und weiterhin mit den Auftraggebern wie früher, bei um/über 40 Euro abrechnen. Zudem, der Freiberufler oder AN ist nunmehr eingebunden und soll oftmals Tätigkeiten verrichten, die sonst Hilfspersonal tätigt. Dies irgendwo in der BRD, man preist sogar die Tages Spesen 12,-/24,. Euro an, obwohl diese das Unternehmen gar nicht belasten. Auch werden die früheren Tageseinsätze von 12 auf ca. 8 Stunden reduziert, auch wenn der überlassene Mitarbeiter sonst 12 Stunden hatte, nicht an seinem Wohnort ist und somit Gelder verliert. Zudem... es gibt schon neue Regelungen, dass manche Pflegeinrichtungen auch keine Arbeitnehmer bekommen und deshalb weiterhin Freiberufler ordern können. Da hat man sich selbst ausmanövriert, vor allem der Gesundheitsminister Spahn, der nun wirklich keine Ahnung vom Geschäft hat. Peinlich!!!

Unbekannter Nutzer

10. Okt 2019

Alle Analysen über Ursache-Wirkung-Beziehungen sind nichts wert, wenn niemand die Konsequenz daraus zieht. – Leasingfirmen nehmen Marktpreise, die sich nach Angebot und Nachfrage bilden. Sie können Pflege(fach)kräfte besser bezahlen als Pflegeeinrichtungen, weil sie ihre Preise auf dem Markt realisieren können. Diese Möglichkeit steht regulären Pflegeeinrichtungen aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht zur Verfügung; darum können sie nur schlechter bezahlen und verlieren Pflege(fach)kräfte an Leasingfirmen. Dieser Trend wird sich fortsetzen, solange vom Gesetzgeber keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Aber bei dem gibt es keinen hinreichenden politischen Willen zur Lösung des Problems. Also: Solange es nicht zu „Fridays for Nursing“ kommt, werden wir weiter auf die Katastrophe, den vorzeitigen Tod pflegebedürftiger Menschen, zusteuern.

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