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15. Jun 2018 | News

"Jeder in der Pflege muss ausreichend Deutsch können!"

Nicole Westig, pflegepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, hält den Vorschlag für unklug, Flüchtlingen, die in der Pflege arbeiten, ein generelles Bleiberecht zu gewähren. Das setze "die falschen Anreize", meint die Politikerin im Rahmen der Rubrik "Pro & Contra" in der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege.

"Von einer reibungslosen Kommunikation kann im äußersten Fall ein Menschenleben abhängen": Nicole Westig, pflegepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion.Foto: Laurence Chaperon

Natürlich könnten Programme, die Flüchtlinge in die Pflege bringen, ein Baustein zur Beseitigung des Pflegenotstands sein, meint Westig, schränkt aber ein: "Die Bleibeperspektive sollte mit dem Bildungserfolg verknüpft werden – damit nicht der Eindruck entsteht, Pflegekräfte würden nach dem Motto 'Pflegen kann jeder' generiert."

Als solche Bildungserfolge seien etwa ausreichende Deutschkenntnisse anzusehen, "mindestens auf B2-Niveau", denn: "Von einer reibungslosen Kommunikation kann im äußersten Fall ein Menschenleben abhängen, in jedem Fall aber das Wohlbefinden der Pfllegebedürftigen."

Die Bundestagsabgeordnete reagiert damit auf Außerungen des Bundesvorsitzenden der Grünen, Robert Habeck. Der hatte vor wenigen Wochen öffentlich ein Bleiberecht für Flüchtlinge gefordert, die in der Pflege arbeiten: "Wir brauchen eine reguläre Aufenthaltsgenehmigung für Pflege- und Helferberufe als Einstieg in ein Einwanderungsgesetz." (wir berichteten).

Westigs genaue Argumentation und Habecks Gegenposition finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege.

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