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14. Jun 2018 | Ausbildung

Kabinett beschließt Ausbildungs- und Prüfungsverordnung

Nun ist es amtlich: Das Bundeskabinett in Berlin hat, wie wenige Tage zuvor bereits durchgesickert war (wir berichteten), am 13. Juni 2018 die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für künftige Pflegeschüler beschlossen. Damit ist die geplante Reform der Pflegeausbildung einen neuerlichen Schritt weiter.

Die generalistische Pflegeausbildung rückt näher: Das Kabinett hat jetzt die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für künftige Pflegeschüler beschlossen.Foto: Adobe Stock/Antonio Guillem

Von 2020 an sollen Menschen, die sich für eine Pflegeausbildung entschieden haben, zwei Jahre lang gemeinsam ausgebildet werden und sich im dritten Jahr auf Kinderkrankenpflege oder Altenpflege spezialisieren können. Künftige Pflegeschüler können aber auch die generalistische Ausbildung bis zum Abschluss fortsetzen. Bisher verlaufen die Ausbildungen getrennt.

Von der Reform verspricht sich die Koalition in Berlin eine Attraktivitätssteigerung für den Pflegeberuf. Er soll künftig mehr Wechsel- und Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Das mancherorts immer noch verlangte Schulgeld wird abgeschafft und eine Ausbildungsvergütung gezahlt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte nach der Kabinettsitzung, junge Menschen, die sich für den Pflegeberuf entschieden, "sollen dafür Geld bekommen und nicht auch noch Geld bezahlen". Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) wies darauf hin, dass der künftige Pflegeabschluss europaweit anerkannt sein werde.

Die Verordnung wird nun unmittelbar dem Deutschen Bundestag zur Beschlussfassung zugeleitet. Im Anschluss daran bedarf sie der Zustimmung durch den Bundesrat.

Die Reform der Pflegeberufe war schon in der vergangenen Legislaturperiode verabschiedet worden. Mit der Verordnung wird nun die Umsetzung eingeleitet.

Spielen in der Ausbildung

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1 Kommentare

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15. Jun 2018

Wird es auch eine Änderung für die Ehrenamtlichen Betreuungsassistentinnen/Alltagsbetreuer/Pflege-Begleiterinnen geben? Diese sind ja "im weiteren Sinne" in der Häuslichen Pflege mit tätig oder werden auch als zusätzliche Kräfte stationär mit eingesetzt zur Alltagsbettreuung in den Altenpflegeheimen - ohne eine 3jährige Ausbildung zu haben. Sind vonseiten der Pflegeversicherung noch weitere Ergänzungen im Betreuungsbereich geplant? Speziell zur Entlastung von pflegenden und betreuenden Angehörigen braucht es unbedingt weitere Erleichterungen!!! Bitte Antwort baldmöglichst an s.koehler-huter@web.de

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