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30. Aug 2018 | News

Kempten bekommt "Zentrum für digitale Pflege"

Mit einem neuen "Bayerischen Zentrum für digitale Pflege" an der Hochschule Kempten will das Bundesland Bayern die Digitalisierung in der Pflege voranbringen. Ab 2019 will der Freistaat an der Hochschule dafür rund sechs Millionen Euro investieren und 24 neue Stellen schaffen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ankündigte.

Die Pflege der Zukunft? An der Hochschule Kempten soll ein "Bayerisches Zentrum für digitale Pflege" erforschen, ob und wie digitale Technologien Pflegende in Pflegeeinrichtungen entlasten können.Foto: AdobeStock

Das neue Zentrum soll unter anderem erforschen, wie digitale Technologien Pflegende in Privathaushalten und Pflegeeinrichtungen entlasten können. Dadurch hätten diese letzten Endes mehr Zeit für die pflegebedürftigen Menschen, so das Wissenschaftsministerium in München. Außerdem solle das Zentrum ermitteln, welche Vorbehalte Pflegende oder Gepflegte gegen den Einsatz von digitaler Technologie hätten.

Als Standort für das neue Zentrum wurde bewusst die Hochschule Kempten ausgewählt, weil sich dir Wissenschaftler dort bereits häufig mit der Versorgung im Alter befasst haben. So gibt es an der Hochschule einen Studiengang "Geriatrische Therapie, Rehabilitation und Pflege". Außerdem erforscht die Hochschule Kempten in einer besonders ausgestatteten Seniorenwohnung den Einsatz von technischen Assistenzsystemen.

Aktivierung auf Entfernung

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Aktivieren auf Entfernung

Corona macht erfinderisch. Andrea Friese und Bettina M. Jasper stellen ein Konzept für die Aktivierung von Senioren per Post und Telefon vor. Die Gedächtnistrainerinnen ermutigen und unterstützen Sie als Betreuungskraft mit vielen kreativen Ideen, Tipps und Checklisten zu organisatorischen Fragen. So gelingt es Ihnen leichter, den Kontakt zu Ihren Senioren zu halten, wenn ein Treffen in der Seniorengruppe oder Tagespflegeeinrichtung nicht möglich ist. Ob Sie Aufgaben-Postkarten versenden, mit einem Hörquiz oder einer Bewegungsübung am Telefon aktivieren, ein Vorlese-Tandem organisieren oder neue Techniken wie Skype oder Zoom ausprobieren: Sie schenken älteren Menschen Lebensfreude, brechen Einsamkeit und Isolation auf, unterstützen Senioren dabei, körperlich und geistig fit zu bleiben. Die Übungen eignen sich natürlich auch für Einzel- und Gruppenaktivitäten in der Präsenzbegegnung.

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