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10. Jul 2018 | News

Kinospots mit Pflegekräften

Die Stadt Mönchengladbach geht mit der Kampagne "Mein Ding: Altenpflege" neue Wege, um mehr Pflegekräfte zu finden. Die städtische Sozial-Holding, die sieben Seniorenheime betreibt, schaltet seit ein paar Tagen eigene Werbespots in den lokalen Kinos. Darsteller der Filme sind Mitarbeitende aus den eigenen Einrichtungen.

"Ich verdiene sehr gutes Geld für mein Alter": Pflegefachkraft Songül Cankirli (24) wirbt per Kinospot für den Pflegeberuf und ihren Arbeitgeber.Screenshot: Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach

Die Pflegefachkräfte Songül Cankirli (24) und Stephanie Haese (30) sowie Altenpflege-Azubi Justin Taylor (21) stehen in drei unterschiedlichen Filmen vor der Kamera. Sie erzählen dabei authentisch und locker über ihren Spaß an der Pflege, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Verdienstmöglichkeiten.

"Das Bild vom Pflegeberuf ist oft verzerrt", sagt Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding, die zurzeit 60 Menschen in der Pflege ausbildet, "wir wollen nichts verschleiern, aber zeigen, dass Pflege anspruchsvoll, interessant und gut bezahlt ist." Im Kino geworben werde allerdings nicht wegen eines akuten Personalnotstands, so Wallrafen, sondern um längerfristig planen und Bewegung bei Ausfällen auffangen zu können.

Was tut mir wirklich gut

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Was tut mir wirklich gut?

Als Pflegekraft stoßen Sie täglich an Belastungsgrenzen. Körperlich wie psychisch. Doch was ist Zeitknappheit, Stress oder Schichtdienst entgegenzusetzen? Wie ist es um Ihre Work-Life-Balance bestellt? Wie beugen Sie einem Burnout vor und tanken Lebensfreude? Dieser Leitfaden beschreibt Herausforderungen und Gegenmaßnahmen. Die Themenpalette reicht von Stress, Schlafstörungen und Helfersyndrom über Entspannungstechniken und Time-out bis zum Achtsamkeitstraining. Autor Toni Freialdenhoven schreibt aus der Pflegepraxis. Als Krankenpfleger und Lehrer für Pflegeberufe lädt er ein: „Reflektieren Sie die eigene Situation. Was können Sie selbst ändern? Was ist für Sie hilfreich und umsetzbar? Was tut Ihnen wirklich gut?“

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