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24. Jul 2017 | News

Lauterbach: "Löhne sind unwürdig und unanständig!"

Karl Lauterbach, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Gesundheitsexperte seiner Partei, hat im Interview mit der "Passauer Neuen Presse" (PNP) höhere Löhne für Altenpflegekräfte eingefordert. "Nichts wird so schlecht bezahlt wie die Altenpflege", so der Politiker wörtlich, "das ist unwürdig und unanständig."

"Nichts wird so schlecht bezahlt wie die Altenpflege": Karl Lauterbach, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.Foto: Archiv

Um diesen "schwierigen Beruf" attraktiver zu machen, sind nach Lauterbachs Ansicht vor allem drei Dinge notwendig: "Besserer Lohn, besserer Lohn, und besserer Lohn. Alles andere verblasst dahinter." Die Löhne in der Altenpflege lägen zum Teil um 25 Prozent unter denen in der Krankenpflege – "und schon dort wird zu wenig gezahlt."

Geschehe weiterhin nichts in dieser Hinsicht, werde der Pflegenotstand ungeahnte Ausmaße annehmen, so Lauterbach. In spätestens 15 Jahren werde es in Deutschland dreieinhalb bis vier Millionen Menschen geben, die professionelle Pflegehilfe benötigen: "Das kann nur bewältigt werden, wenn wir ausreichend junge Menschen für den Pflegeberuf gewinnen können."

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24 Kommentare

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08. Okt 2017

In meinem privaten Umfeld gab es kürzlich eine Diskussion über dieses Thema. Als Vergleich ging es u.a. um das Einkommen von VW-Montagearbeitern. Das Zitat eines Insiders: "Man macht sich dabei nicht kaputt ..." Er hatte aber kein Problem damit, mehr als das Doppelte einer Vollzeitpflegekraft zu bekommen. Nichts gegen die Leistung der VW-Arbeiter -und ja, folgendes ist polemisch- aber sind denn Autos wichtiger als Menschen?! Uwe Ewald | www.seelenlang.de

Unbekannter Nutzer

11. Aug 2017

Statt die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Löhne anzuheben werden so wahnsinnige Gesetze wie das Pflegeberufegesetz auf den Weg gebracht, welches die Bedingungen weiter verschärfen wird. Der Pflegenotstand wird in der Langzeitpflege dadurch noch verschärft und die Löhne aufgrund dieses Gesetzes garantiert nicht angepasst. Die dafür bereits ausgegebenen finanziellen Mittel wären in der Praxis besser einzusetzen gewesen. Der anstehende Umbau der kompletten Ausbildungsstruktur wird noch enorme finanzielle Mittel und Energien binden. Und das mit "sehenden Auges" bei den demographischen Prognosen. Christina Kaleve Deutscher Berufsverband für Altenpflege e.V.

Unbekannter Nutzer

02. Aug 2017

Als ich 1983 begonnen habe, in der ambulanten Pflege zu arbeiten, gab es das Wort "Pflegenotstand" schon, prognostiziert für den Anfang des folgenden Jahrtausends. Es war also genug Zeit, wirksame Präventionsmaßnahmen zu ergreifen. Aber die gab es nicht. Stattdessen wird bei sich bietenden Gelegenheiten von der Politik erklärt, das Image der Pflege müsse verbessert, die Pflege besser bezahlt werden, ... - Vor ein paar Wochen habe ich einen examinierten Mitarbeiter an die Schweiz verloren. Er verdient dort das Dreifache seines hiesigen Salärs, bei allerdings doppelten Lebenshaltungskosten. Aber das lohnt sich für ihn immer noch. - Wir können von der Schweiz lernen, dass es geht: Pflege so zu bezahlen, dass Pflegekräfte sich gut behandelt fühlen. Davon sind wir in Deutschland weit entfernt. Also, Herr Lauterbach, fordern Sie jede Woche einmal die Verdoppelung des Mindestlohnes für Pflegekräfte und lassen Sie die anderen "Nein" sagen; dann glaube ich Ihnen, dass Sie es ernst meinen. Hanfried Wiegel-Herlan, Sozialstation Zehlendorf

Unbekannter Nutzer

30. Jul 2017

Ich hoffe Herr Lauterbach , Sie können alle Kommentare auch lesen, die hier veröffentlicht wurden. Sonst hat das Schreiben gar kein Sinn , oder???

Unbekannter Nutzer

28. Jul 2017

Danke Hr. Krause, Sie haben Recht. Man hat den Beruf gewählt weil man den Beruf ausüben will und dies auch gerne macht. Dass der Beruf unterbezahlt ist, ist nichts Neues. Vor den anstehenden Wahlen kommt es von der Politik oft zur Sprache. Dies hat auch bereits Frau Merkel vor einiger Zeit angesprochen. Leider ist das Thema nach den Wahlen sehr schnell vergessen. Die Unterbezahöung in der Pflege ist nicht das einzige Problem, die Unterbesetzung spielt ebenfalls eine große Rolle, die auch zu dem hohen Krankheitsstand in der Pflege führt, körperlich wie psychisch. In diesen beiden Punkten müssen sich die Politiker was einfallen lassen. Unsere Politiker werden ja auch älter und brauchen irgendwann Hilfe. Ach sorry, hab vergessen. Die können sich ja von ihrem Lohn auch mehrere private Pflegekräfte leisten und sind nicht auf unterbesetzte Pflegeeinrichtungen angewiesen.

Unbekannter Nutzer

28. Jul 2017

Lieber Herr André Krause, ich möchte keinen in der Altenpflege tätigen Menschen diffamieren,, es liegt mir fern. Ich Habe viele Jahre selbst dort gearbeitet. Mir hat man "diesen Spruch" selbst mal "reingedrückt, aber ich habe darüber nachgedacht und fand Wahrheit darin. Er klingt krass, und ich fühlte mich auch sofort angegriffen und habe mich geärgert. Aber es ist halt so, daß die Arbeitbedingungen nicht atraktiv sind und der Lohn zu gering. Und wenn etwas nicht optimal läuft, bekommt es halt immer der Mann, die Frau ab, die "an der Front" arbeitet. Wir wollen unseren Job gut machen, aber zerbrechen teilweise daran, daß wir es nicht so machen können, wir wir es gerne machen würdem, wohl ein Grund für die vielen psychischen Erkrankungen. Ich habe keine Lösung für das Dilemma, das wäre Sache der Politik. Diese tut seit 20 Jahren im Grunde nichts wirklich Nachhaltiges für die Verbesserung der Pflege. Wo es ums Geld geht, hört der Spaß eben auf.

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Wenn man in der Altenpflege die Löhne erhöhen würde, wofür ich sehr bin, dann arbeitet dann möglicherweise eine Pflegekraft 25 Bewohner im Frühdienst ab und eine halbe für 50 und mehr im Nachtdienst bei Bewohnern mit Weglauftendenz. Achso halbe Pflegekrägte geht ja nicht. Ansonsten halte ich hier in Deutschland so langsam alles für möglich.

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Also, wer weiß, wie es in der Altenpflege so ist und was man verdient, und dann trotzdem den Beruf wählt, der ist selbst schuld. Drum: Augen auf bei der Berufswahlt. Ich glaube die Anzahl der Abbrecher ist auch ziemlich hoch.

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Also, wer weiß, wie es in der Altenpflege so ist und was man verdient, und dann trotzdem den Beruf wählt, der ist selbst schuld. Drum: Augen auf bei der Berufswahlt. Ich glaube die Anzahl der Abbrecher ist auch ziemlich hoch.

Unbekannter Nutzer

28. Jul 2017

Was fällt Ihnen ein, Herr Metzler...... Sie werten den Beruf als Pfleger ab.....das ist der Gipfel. Schämen Sie sich!!!

Unbekannter Nutzer

28. Jul 2017

Lieber Herr Metzler, eine "kleine" Kritik an Ihren Äußerungen muss ich hier mal zum Thema "Augen auf bei der Berufswahl" anmerken. Ein Großteil der Menschen, die in der Altenpflege arbeiten haben Ihren Beruf mit Bedacht gewählt. Trotz aller, nicht immer, idealen strukturellen Rahmenbedingungen entscheiden sich viele Kollegen bewusst für diesen Beruf. Die Äußerung "Augen auf bei der Berufswahl" bezogen auf die Altenpflege empfinde ich als Herabwürdigung der dort tätigen Mitarbeiter. Anstatt einer angemessenen Würdigung des Arbeitsfeldes findet hier wieder eine Diffamierung des Berufsfeldes statt.

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Betrifft Krankenahus: Viele Bürger sind auch schon in der Realität angekomnmen, aber einige haben immer noch die "Schwarzwaldklinik" im Kopf oder in der Jetztzeit die "Sachsenklinik". Da ist "emergency room" (Serie aus den 1990er) relistischer. Spielt jedoch in Chicago, und da nur in der Notaufnahme, nicht auf Normalstation. Wenn man mal die ganzen Verletzungen von Gewalttaten wegläßt, wirds auch für deutsche Verhältnisse realistisch. Wobei: In den deutschen Notaufnahmen sind schon private Sicherheitsdienste.

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Die Löhne sind das eine, der (refinanzierbare) Pflegeschlüssel das andere.

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

@ Helmut Schuppert: Ich bin erstaunt, dass jemand wie Sie einen Platz im Pflegemanagement zu haben scheint. Wer im Rahmen einer Kommentarfunktion hier beleidigend wird, hat in der Pflege nichts zu suchen. ...und der will eine Führungskraft sein?

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Ja sind denn schon wieder Wahlen? Muss wohl, sonst würde sich doch niemand an die Pflegenden erinnern. Das war jetzt sehr bissig, ich weiß. Nur, es ist doch einfach mal so, dass wir Pflegenden immer dann "aus der Schublade" gezogen werden, wenn die Politiker/innen auf Stimmenfang sind. Sonst kräht doch kein Hahn nach uns. Es wird immer über die Kostenexplosion im medizinischen Bereich gesprochen, zu dem ich auch die Altenpflege zählen möchte, da auch wir Spritzen geben und Verbände wechseln. Es wird meiner Meinung nach nur nicht genau differenziert, was die Kosten tatsächlich verursacht. Manchmal ist in den TV- und Radionachrichten zu hören, dass im Jahr 20.. x Mio für Medikamente ausgegeben wurden und damit Y% mehr als im Vorjahr. Über Kostenexplosion in der aktiven Pflege spricht niemand. Woran das wohl liegen mag? Herr Lauterbach, Sie sind, wenn ich mich richtig erinnere, schon seit vielen Jahren Gesundheitsexperte der SPD, wenn ich richtig informiert bin, sind Sie auch Arzt und damit gar nicht so weit weg von den Pflegenden. Wie anständig ist es von Ihnen, erst jetzt einen Gedanken an uns zu "verschwenden"? Das ist jetzt nichts Persönliches, Ihre Fachkollegen von den anderen Parteien machen es nicht besser. Seien Sie getröstet.

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Stell Dir vor, es müssen Millionen von alten Menschen gepflegt werden und es ist keiner mehr da, der das tut. Unmöglich? Nein. Wer will schon in einem Berufsfeld arbeiten, das überreguliert ist, da jeder „Furz mit Pflegeziel“ geplant und dokumentiert werden muss; wo Mitarbeiter vom Gesetzgeber unter Generalverdacht gestellt wurden, weil sie ständig mit irgendwelchen unangemeldeten Kontrollen rechnen müssen; wo insbesondere Angehörige mit irgendwelchen blödsinnigen Forderungen nach mehr Leistung zusätzlichen Druck aufbauen, denn der Kunde ist König und die Pflegekräfte sind Dienstleister und müssen nur funktionieren; wo Pflegekassen um jeden Cent feilschen (müssen) damit die Pflegekräfte möglichst billig sind und die öffentlichen Kassen geschont werden; wo es einen politisch gewollten Pflegemarkt gibt, in dem für Investoren auf dem Rücken der Mitarbeiter möglichst hohe Gewinne erwirtschaftet werden müssen; wo Fehler direkt von der Presse zum Skandal aufgebauscht werden; wo einige Interessenverbände, vornehmlich aus dem Krankenpflegebereich, dafür gesorgt haben, dass der Beruf der Altenpflege ausradiert wurde und es zukünftig keine Altenpfleger mehr geben wird; Irgendwann ist der Bogen überspannt und zerreißt. Dann können sich nur noch die, die viel Geld im Alter haben, die „Pflegepolin“ leisten, die ohne Rechte ausgebeutet werden kann. Denn das hat sich seit vielen Jahren bereits bestens bewährt und da kräht kein Hahn nach. Bernd Bogert

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Natürlich können die Gehälter in den Pflegesatzverhandlungen geltend gemacht werden. Und dann muss eine Angleichung halt dann erfolgen, wenn die nächste Runde Pflegesätze verhandelt wird. Und dann müssen die Zahlen halt auch offen gelegt werden. Das ist eine Heidenarbeit......aber sie lohnt sich, für beide Seiten. Und die Kostenträger tun sich natürlich schwer mit der Anerkennung dieser Kosten, führt das doch in vielen Fällen zu deutlich höheren Pflegesätzen. Wenn jetzt alle den Mut hätten, das durchzuziehen, dann wären wir bei den Pflegesätzen auf einem relativ einheitlichen Niveau, alle Mitarbeiter bekämen vernünftige Löhne und der Wettbewerb wird nicht mehr über die Bezahlung der Mitarbeiter, sondern über die tatsächliche Leistung erfolgen. Wir sind tarifgebunden und wissen wie schwer es ist, die hohen Kosten den Bewohnern gegenüber zu argumentieren. Aber die Leistung der Mitarbeiter ist unser wertvollstes Gut und sie muss ordentlich bezahlt werden. Und das gilt nicht nur in unserem Haus

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Natürlich können die Gehälter in den Pflegesatzverhandlungen geltend gemacht werden. Und dann muss eine Angleichung halt dann erfolgen, wenn die nächste Runde Pflegesätze verhandelt wird. Und dann müssen die Zahlen halt auch offen gelegt werden. Das ist eine Heidenarbeit......aber sie lohnt sich, für beide Seiten. Und die Kostenträger tun sich natürlich schwer mit der Anerkennung dieser Kosten, führt das doch in vielen Fällen zu deutlich höheren Pflegesätzen. Wenn jetzt alle den Mut hätten, das durchzuziehen, dann wären wir bei den Pflegesätzen auf einem relativ einheitlichen Niveau, alle Mitarbeiter bekämen vernünftige Löhne und der Wettbewerb wird nicht mehr über die Bezahlung der Mitarbeiter, sondern über die tatsächliche Leistung erfolgen. Wir sind tarifgebunden und wissen wie schwer es ist, die hohen Kosten den Bewohnern gegenüber zu argumentieren. Aber die Leistung der Mitarbeiter ist unser wertvollstes Gut und sie muss ordentlich bezahlt werden. Und das gilt nicht nur in unserem Haus

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Recht hat der Herr Lauterbach! Ich möchte sagen, Altenpflege ist der physisch und psychisch schwerste Beruf überhaupt. Oh Ihr Politiker und Gewinn-Maximierer, eines Tages werdet auch Ihr Pflege benötigen und die Pflegekräfte zu schätzen wissen, die Ihr jetzt mit einem Hungerlohn abspeist. Aber keine Angst, Ihr könnt Euch dann in noblen Senioren-Residenzen pflegen und verwöhnen lassen - und da ist genug Pflegepersonal...

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Alles richtig was Hr. Lauterbach sagt, aber wie will er das Finanzieren , Höhere Beiträge zur Pflegeversicherung oder durch Steurer Zuschüsse da wäre ich mal gespannt . Kurz vor der Wahl werden wir wohl keine Partei finden die nicht für höhere Gehälter in der Pflege ist Ein schlüssiges Konzept habe ich aber noch nicht gesehen.

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Ante Caljkusic Seit Jahren hören wir immer wieder das gleiche von Seiten der Poltik, unser Beruf muss eine gesellschaftliche Wertschätzung erfahren, die Löhne müssen 'rauf etc.etc. Was hat man uns schon alles versprochen! Ich denke da nur an die Verkündigung des "Jahr der Pflege" durch einen...wie hieß der nochmal?... ach ja, Philipp Rösner. Leider ertönen diese leeren Versprechungen immer nur zu Wahlkampfzeiten. Die Politik hat uns schon vor langer Zeit in Stich gelassen. Auch ein Herr Lauterbach. Seit Jahren ist die SPD mit in der Regierung und nichts hat sich getan. Im Gegenteil, mit der Generalistik wird unser Beruf nun endgültig zum Auslaufmodell. Niemand will zugeben, dass das Kernproblem die Verbetriebswirtschaftung der Pflege ist. Wieso darf mit der Pflege Gewinn gemacht werden? In den skandinavischen Ländern ist Pflege (ob Kinder-, Kranken- oder Altenpflege schon längst Aufgabe der Kommunen. Dort wird alles, was eine Einrichtung der Altenpflege z.B. einnimmt wieder in die Pflege gesteckt. Und deswegen werden Altenpfleger dort auch gut bezahlt!

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Ach Herr Lauterbach, es ist nicht das erste mal das Sie es fordern und das nicht nur von der SPD. Aber auch die Politik wird sich erst wieder gedanken darum machen, wenn Sie als Hilfe brauchender Abgeordnete auf professionelle Hilfe angewiesen sind und es ist keiner mehr da. Dokumentation anstatt Pflege. Zwangsverkammerung auch ein Thema! Für was? Kostenverteilung für ein sowieso gebeutelten Berufszweig? Sie als Sozialpolitischer Sprecher der SPD, sagen Sie Ihren Kollegen doch mal wo es hingeht! Es ist nicht böse gemeint, aber wenn sich Politiker in Europa über Nutella und Butterkekse streiten und so etwas auf Gipfeltreffen Thema ist, wunderen sich viele meiner Kollegen/innen und ich, nicht mehr das in so vielen fragen Stillstand herrscht. Bitte teilen Sie Ihren Kollegen doch mit das es keine 15 Jahre mehr dauert! Pflegenotstand war schon vor 14 Jahren Thema.

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Herr Lauterbach ist die bekannte linke Bazille. Ständig populäre Sachen sagen, gegen die kein Mensch etwas einzuwenden hat. Aber als Politiker hätte er es inder Hand, endlich etwas zu unternehmen. Bisher leider Fehlanzeige. Ich lade Ihn gerne ein, mich bei der nächsten Verhandlung der Heimentgelte zu begleiten. Gerne würde ich meinen Mitarbeitern höhere Löhne bezahlen, wenn ich es mit den Einnahmen finazieren könnte. Außerdem, was wäre ein "gerechter" Lohn? sollen es € 18,00,- 20,00,- oder 25,00 pro Stunde sein?

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Herr Lauterbach unterstellt der Altenpflege gern, sie würde sich an den Mitarbeitern bereichern. Für mich ist das bittere Polemik und ganz schwer zu ertragen. Würden wir unseren Mitarbeitern 10% mehr Lohn zahlen, müssten wir in 2 Monaten den Laden schließen. Wir können nur das Budget verwalten, dass uns von den Kranken- und Pflegekassen als auch den Bezirksämtern nach stets langwierigen und zähen Verhandlungen bereitgestellt wird. Leider bestimmt in der Pflege nicht die Nachfrage den Preis. Die Daseinsvorsorge ist Sache der Politik und der (öffentlichen) Kassen. Herr Lauterbach, kümmern Sie sich bitte um das Geld, wir werden es gern 1:1 an unsere Mitarbeiter weiterleiten.

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Ich gebe Ihnen vollkommen recht, aber bei den Gehälter für Pflegekräfte sollten wir nicht nur über die Erhöhung der Mindestlöhne reden, denn damit werden sehr oft nur die ausländischen Kräfte abgespeist, sondern wir sollten für unsere Arbeit mindestens über 17,- € reden. Außerdem sind wir Pflegekräfte in der besseren Position, solange der Fachkräftemangel herrscht. Leute seid mutig und verlangt mehr Geld, die Arbeitgeber werden zahlen müssen. Und wer einen neuen Job sucht, handelt, fangt mit 19,- € Verhandlung an und hört bei 17,- € auf. Das zweite Problem wird diese unsägliche Generalisierung der Audbildung, wer geht denn dann schon in die Altenpflege? Wir als Altenpfleger sollten uns endlich solidarisieren, auch wenn dieses Wort in unserer heutigen Zeit nicht gerne in den Mund genommen wird.Denn nur gemeinsam sind wir stark, und wir können stark sein. Liebe Grüße und viel Kraft an alle Pflegekräfte

Unbekannter Nutzer

27. Jul 2017

Der Lohn müsste bei mindestens 15 Euro liegen, Pflege ist körperlich und geistig anstrengend. In anderen Berufen wird auch viel mehr bezahlt. Leider hat unser System zu viel Abzocker, wie z.B. Pflege - und Krankenkassen ,da ist kein Geld übrig für uns Pflegekräfte, die Tag für Tag Menschen pflegen. Die große Abrechnung kommt......dann ist es zu spät. Hoffentlich sind dann die, die uns ausbeuteten auch pflegebedürftig und kein Pfleger ist für sie da!!!!!! Wacht doch endlich mal auf und würdigt diesen harten Job . Nicht Reden , sondern " Handeln"!!!!!!!!!

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