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22. Jul 2020 | News

Löhne für Altenpflege-Fachkräfte steigen - und bleiben doch unterdurchschnittlich

Die Löhne für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Altenpflege sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das macht der aktuelle Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit (BA) deutlich, der jetzt veröffentlicht wurde.

Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ist der durchschnittliche Lohn für vollzeitbeschäftigte Altenpflegefachkräfte im Jahr 2019 auf über 3.000 Euro brutto gestiegen.

Foto: AdobeStock/Markus Witt

Demnach hat der durchschnittliche Lohn für vollzeitbeschäftigte Altenpflegefachkräfte im Jahr 2019 die Marke von 3.000 Euro brutto überschritten. Er ist innerhalb eines Jahres von 2.877 Euro (2018) auf 3.032 Euro (2019) um 5,39 Prozent angestiegen. Für Altenpflegehelfer belief sich das mittlere Entgelt auf 2.146 Euro. Trotz aller Steigerungen: Die Bezahlung der Tätigkeiten in der Altenpflege bleibt weiter unter dem Durchschnitt. Schließlich lag das Medianentgelt für alle Branchen im Jahr 2019 bei 3.401 Euro.

Im Vergleich der Bundesländer war Baden-Württemberg 2019 erneut Spitzenreiter mit 3.326 Euro als Medianentgelt für eine Altenpflegefachkraft, gefolgt von Bayern mit 3.217 Euro und Hamburg mit 3.204 Euro. Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt (2.532 Euro) und Sachsen (2.557 Euro). Insgesamt aber haben die ostdeutschen Bundesländer deutlich aufgeholt. So hat das Medianentgelt in Sachsen-Anhalt von 2015 bis 2019 um mehr als ein Drittel (34,75 Prozent) und in Sachsen um fast ein Drittel (31,20 Prozent) zugelegt.

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2 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

23. Jul 2020

Der Beitrag stellt aus meiner Sicht hier wertfrei fest, dass in der Altenpflege trotz erfreulicher Entwicklung noch unterdurchschnittlich im Bezug auf die Allgemeinheit verdient wird. Die Pflegebranche ist insofern wichtig, als das der Personalnotstand katastrophale Auswirkungen auf die Pflege und damit Gesundheit insbesonders alter und kranker Menschen hat und dies gilt es um jeden "Preis" zu verhindern. Der Verdienst spielt hier eine wichtige Rolle. Der Bericht zeigt aber auch, dass die Lohnentwicklung überdurchschnittlich ist und das ohne bundesweite Tarifpflicht. Die Tarifpflicht wird also nicht benötigt, da der Fachkraftmangel von selbst für diese Dynamik sorgt. Nur in der ambulanten Pflege müssen die Kostenträger noch gesetzlich "gezwungen" werden höhere Löhne anzuerkennen.

Unbekannter Nutzer

23. Jul 2020

39 h / Woche

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