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18. Nov 2020 | News

"Marie Simon Pflegepreis" geht nach München

Das Projekt "Tag und Nacht in der Krise – Notversorgung für Demenzkranke in Corona-Zeiten" des Vereins "wohlBEDACHT – Wohnen für dementiell Erkrankte" mit Sitz in der bayerischen Landeshauptstadt München ist im Rahmen der Berliner Pflegekonferenz mit dem diesjährigen "Marie Simon Pflegepreis" ausgezeichnet worden.

Den Preis, den die spectrumK GmbH und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) gemeinsam ausloben, bekommen die Mitarbeitenden des Vereins sowie die der "Tagespflege RosenGarten" (die Institutionen kooperieren schon länger miteinander) für besonderes Engagement in besonderen Zeiten. Als nämlich die Corona-Krise ausbrach,  schlossen (nicht nur) in München Tagespflegen und Beratungsstellen rundum. Demenzkurse für pflegende Angehörige fielen aus, Heime hatten Aufnahmestopp, eine Krankenhausversorgung für Demenzkranke war faktisch nicht möglich wegen der Quarantäneanforderungen, die von Demenzkranken nicht befolgt werden konnten.

Der Verein "wohlBEDACHT" und die Tagespflege RosenGarten beschlossen indes weiterzuarbeiten. Nicht im Homeoffice, sondern vor Ort, wo die Menschen sie erreichen konnten. Die Zahl der eingehenden Beratungsanfragen habe sich innerhalb von wenigen Tagen nach Beginn des Lockdowns verzehnfacht, so die Initiatoren: "Schnell war klar, dass viele Familien die Versorgung ihrer Angehörigen zuhause nicht bewältigen konnten und in großer Not waren."

"wohlBEDACHT e.V." und RosenGarten, spezialisiert auf Menschen mit starken Verhaltensauffälligkeiten und seltenen Demenzerkrankungen, schnürten kurzerhand ein Corona-Nothilfeprogramm mit unterschiedlichsten Komponenten wie stundenweiser Betreuung bei Beginn einer Demenz, Rund-um-die-Uhr Versorgung am Ende des Lebens, 24-Stunden Krisendienst und Nachtbetreuung.

Der "Marie Simon Pflegepreis" wird jährlich verliehen und ist mit 2.500 Euro dotiert. 

Aktivierung auf Entfernung

Bücher

Aktivieren auf Entfernung

Corona macht erfinderisch. Andrea Friese und Bettina M. Jasper stellen ein Konzept für die Aktivierung von Senioren per Post und Telefon vor. Die Gedächtnistrainerinnen ermutigen und unterstützen Sie als Betreuungskraft mit vielen kreativen Ideen, Tipps und Checklisten zu organisatorischen Fragen. So gelingt es Ihnen leichter, den Kontakt zu Ihren Senioren zu halten, wenn ein Treffen in der Seniorengruppe oder Tagespflegeeinrichtung nicht möglich ist. Ob Sie Aufgaben-Postkarten versenden, mit einem Hörquiz oder einer Bewegungsübung am Telefon aktivieren, ein Vorlese-Tandem organisieren oder neue Techniken wie Skype oder Zoom ausprobieren: Sie schenken älteren Menschen Lebensfreude, brechen Einsamkeit und Isolation auf, unterstützen Senioren dabei, körperlich und geistig fit zu bleiben. Die Übungen eignen sich natürlich auch für Einzel- und Gruppenaktivitäten in der Präsenzbegegnung.

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