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23. Mai 2018 | News

Mehr Pflegekräfte: Koalition beschließt Sofortprogramm

Die große Koalition hat sich auf Eckpunkte geeinigt, um angesichts des Personalnotstands in der Pflege für zusätzliche Stellen und bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. So sollen in der Altenpflege, gestaffelt nach Größe der Einrichtung, 13.000 zusätzliche Stellen geschaffen werden – im Koalitionsvertrag war noch von 8.000 die Rede.

"Wir haben verstanden": Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat ein "Sofortprogramm" für mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege angekündigt. Es tritt aber erst Anfang 2019 in Kraft.Foto: Maximilian König

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am 23. Mai in Berlin, von dem Sofortprogramm der Bundesregierung gehe das Signal aus: "Wir haben verstanden." Die Arbeitsbedingungen in der Pflege hätten sich jahrelang immer weiter verschlechtert. Jetzt komme es darauf an, die Vertrauenskrise zu überwinden und den Pflegekräften schnell und konkret zu helfen.

Der Gesetzentwurf, auf den sich die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD verständigt haben, soll in Kürze vorliegen. Das Sofortprogramm soll Spahn zufolge dann Anfang kommenden Jahres in Kraft treten. Es habe ein Volumen von jährlich rund einer Milliarde Euro, die überwiegend von der gesetzlichen Krankenversicherung zu finanzieren seien.

Zusätzlich wollen Spahn und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sowie Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) gemeinsam mit Gewerkschaften und Arbeitgebern über weitere Schritte gegen die Personalnot in der Pflege beraten.

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2 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

27. Mai 2018

Herr Spahn und die Damen und Herren haben wieder nichts verstanden. Es bringt nichts Stellen zu schaffen, wenn nicht einmal die bereits offenen Stellen besetzt werden können. Außerdem muss auch endlich klar sein, dass man in der Pflege nicht jeden beschäftigen kann. Die Anforderungen in der Pflege sind enorm gestiegen und dies scheint denen auHoRechnung war der Stundenlohn für den Handwerker bei 48 €, wenn man bedenkt war so ein Geselle als Nettolohn bekommt, da ist der Bruttolohn für eine Fachkraft eine Frechheit. Vielleicht muss der totale Kollaps kommen und dann wird erst richtig gehandelt. Hoffen wir es nicht.

Unbekannter Nutzer

24. Mai 2018

Leider geht der Plan des Ministers Spahn mal wieder völlig ins Leere. Zusätzliche Stellen sind etwas Schönes, aber sie lösen nicht das Grundproblem. Es sieht wieder einmal nach "Flickwerk" aus. Die Angst vor der echten Reform des Gesundheitswesens geht immer noch um und jeder ist auf seine "Pfründe" bedacht. Die Reform müsste folgendermaßen aussehen: Kranken- und Pflegeversicherung müssen wieder zusammengeführt werden. ALLE, auch Selbständige, Beamte, Aktionäre, Manager müssen in die Kasse einzahlen; private Versicherung nur noch für Luxuszusatzleistungen. Die Beitragsbemessungsgrenze muss abgeschafft werden, allein das spült Millionen in die Kasse. Jeder zahlt, egal ob er/sie sich im Krankenhaus oder im stationären Bereich der Altenhilfe befindet 20 € pro Tag. Einheitlicher Tarifvertrag für alle im Gesundheitswesen Beschäftigten. Wenn schon generalistische Ausbildung, dann bitte mit Hand und Fuß und nicht zu Lasten der Altenpflege. Solange die Arbeit an Maschinen besser bezahlt wird als die Pflege (und die Dienstleistung) für Menschen, wird man nicht den Nachwuchs finden, der gesucht wird! Selbst die zur Verfügung gestellten neuen Stellen müssen erst mal besetzt werden und wir suchen ja jetzt schon.

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