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05. Jun 2018 | News

Mit Hunden Körper und Geist trainieren

Taucht ein Hund in einer Pflegeeinrichtung auf, ist ihm Aufmerksamkeit gewiss. Der Vierbeiner macht es leicht, zu alten Menschen Kontakt aufzunehmen. Was dabei zu beachten ist, erläutert Aktivieren-Autorin Bettina M. Jasper in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift.

Damit der Einrichtungsbesuch für den Hund nicht zu anstrengend wird, braucht es einen Wechsel an Aktivitäten, die ihm auch Pausen ermöglichen.Foto: Bettina M. Jasper

Kommt ein Hund zu Besuch, streicheln Bewohner sein Fell – teils liebevoll und zärtlich, teils ruppig und ungelenk. Damit er dies geduldig erträgt, braucht es neben seiner Wesenseignung weitere Voraussetzungen. Sinnvoll bei privaten Besuchen und zwingend für organisierte Veranstaltungen im Rahmen des Aktivierungsprogramms einer Einrichtung ist eine Ausbildung. "Dabei geht es nicht nur um den Hund. Vor allem sein Mensch muss eine Menge lernen, etwa das Tier nicht zu überfordern", weiß Jasper, die mit ihrem Hund Carlos (Foto) selbst eine Ausbildung zum Besuchsbegleithundeteam absolviert hat. Oft sei es dem Hundebesitzer nicht bewusst, welchem Stress er den Vierbeiner aussetzt, wenn er mit alten Menschen arbeitet, so die Sozialpädagogin.

Eine Besuchsbegleithundeausbildung als niederschwellige Möglichkeit schafft laut Jasper eine gute Basis für Mensch und Hund. Gesundheit und Hygiene, Organisation und Versicherungsfragen sind nur einige der theoretischen Inhalte. Spiele und kleine Kunststücke, mit denen alte Menschen zu eigener Aktivität angeregt werden, machen den Praxisteil aus.

Wie sich ein Hundebesuch konkret gestalten lässt, steht in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren: mit Aktivitäten, bei denen der Hund involviert ist, die sich abwechseln mit Einheiten, die ihm Pausen gönnen und sich thematisch um den Hund ranken. Sie kennen Aktivieren noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar!

Rotkaeppchen

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Rotkäppchen

Blättern Sie mit Senioren in einem der beliebtesten Märchen der Gebrüder Grimm. Vom wunderschönen Beginn: "Es war einmal ein kleines Mädchen..." bis zum Schluss, wenn der böse Wolf tot und die Welt wieder in Ordnung ist. Märchen haben etwas Erbauliches und Tröstliches, sind seit Kindertagen tief in der Seele verankert. Wenn bei Menschen mit Demenz das Langzeitgedächtnis in den Vordergrund tritt, tauchen oftmals die Erinnerungen an Märchen wieder auf. Die liebevoll gezeichneten Bilder und die große Schrift laden zum Erinnern und Schmunzeln ein.

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