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07. Mai 2018 | News

Neue Studie sieht Licht am Ende des Tunnels

Wenn sich der momentane Ausbildungsboom fortsetzt und auch in den nächsten Jahren weiterhin so viele AltenpflegerInnen nachkommen wie zurzeit, werden in Bremen im Jahr 2035 nur noch 83 Fachkräfte in der Altenpflege fehlen. Diese optimistische Rechnung hat jetzt Prof. Heinz Rothgang von der Universität Bremen aufgemacht.

Setzt sich der Trend bei der Ausbildung fort, werden in Bremen im Jahr 2035 nur noch 83 Fachkräfte in der Altenpflege fehlen. Das hat Prof. Dr. Heinz Rothgang im Rahmen einer Studie errechnet.Foto: David Ausserhofer

Wie der Regionalteil Nord der Tageszeitung (taz) schreibt, könnten laut Rothgang die "gravierenden Engpässe", die man derzeit in der Altenpflege wahrnehmen müsse, dank der ungebrochenen Attraktivität der Altenpflege-Ausbildung im Laufe der nächsten zwei Jahrzehnte behoben sein. Allerdings gelte das nur, wenn die AbsolventInnen auch überwiegend in Bremen bleiben. Eben das sei, weil es beim Gehalt von Altenpflegekräften große regionale Unterschiede gebe, nicht vorauszusagen. Zurzeit verdient eine Altenpflegefachkraft in vielen Bundesländern deutlich besser als Bremen.

In der Kranken- und Kinderkrankenpflege sowie bei den PflegehelferInnen sieht Rothgang auch für die Zukunft schwarz. Sollte in diesen Bereichen nicht mehr ausgebildet werden als bisher, fehlten bis 2035 in Bremen über 2.500 PflegerInnen und fast 700 PflegehelferInnen.

Der Wissenschaftler am universitären Forschungszentrum "Socium" hat im Auftrag von Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) im Rahmen der Studie "Gesundheitsberufe-Monitoring für das Land Bremen" untersucht, wie sich in der Hansestadt die Zahl der Fachkräfte in den Gesundheitsberufen bis zum Jahr 2035 entwickeln wird.

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