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24. Aug 2018 | News

Neuer Vorschlag: Deutsche Pflegefachschule mit 10.000 Plätzen in Vietnam

Dr. Klaus Watzka, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena (Thüringen), hat vorgeschlagen, im außereuropäischen Ausland eine deutsche Pflegefachschule aufzubauen. Die dort ausgebildeten Pflegekräfte könnten dann für Entspannung auf dem hiesigen Arbeitsmarkt sorgen.

Good Morning, Vietnam? Ein Professor aus Jena hat den Vorschlag gemacht, in dem südostasiatischen Land eine deutsche Pflegefachschule aufzubauen und mit den AbsolventInnen den Personalnotstand in hiesigen Pflegeeinrichtungen zu mindern.Foto: imago

Dem Wissenschaftler schwebt für seine Idee die Errichtung einer groß dimensionierten staatlichen Schule mit rund 10.000 Plätzen vor. Als potenziell geeignetes Land hat er Vietnam ins Spiel gebracht. Gemäß seinen Vorschlägen sollten die Pflegeschüler vor Ort angeworben und dann nach deutschen Standards ausgebildet und geprüft werden. Intensive Sprachtrainings sollten vorgeschaltet werden und zusätzlich parallel zum fachlichen Curriculum stattfinden. "Die Absolventen stünden dem deutschen Arbeitsmarkt sofort zur Verfügung", so Watzka.

Der Jenaer Professor macht seine Vorschläge vor dem Hintergrund, dass er dem unlängst beschlossenen Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG), das 13.000 zusätzlichen Pflegefachkräften in Deutschland den Weg ebnen soll, "keine Langfristwirkung" zutraut. Statt auf eine solche zu hoffen, sei rasches Handeln vonnöten. "Die soziale Dramatik des Problems verbietet eine abwartende Haltung", so Watzka zum Thema Personalmangel in der Pflege, "bisher beschlossene Maßnahmen sind zu kleinteilig und zu reaktiv angelegt. Es sind kurzfristig Handlungen erforderlich, die einen aktiven Lösungsbeitrag in einer substanziellen Größenordnung leisten."

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