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18. Sep 2017 | News

Neues Projekt: Virtual Reality gegen Demenz

Digitale Helfer sollen künftig den Krankheitsverlauf von Demenzerkrankungen verlangsamen helfen. Im Cäcilien-Hospital Hüls des Helios-Konzerns in Krefeld wollen Ärzte im Rahmen des vergangene Woche gestarteten Projektes "Krefeld im Wirtschaftswunder" die Erinnerungen der Patienten mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen wecken.

Neues Projekt in Krefeld: Mit Virtual-Reality-Brillen soll der Krankheitsverlauf von Demenz und Alzheimer verlangsamt werden.Foto: www.realitynews.fr

Mit diesen Brillen können sich die Patienten der nordrhein-westfälischen Einrichtung durch virtuelle Straßenszenen Krefelds aus den 50er Jahren bewegen und so in ihre eigene Vergangenheit reisen. Die Methode sei im Rahmen sogenannter Biografie-Arbeit durchaus sinnvoll, erklärt Susanna Saxl von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: "Dabei wird versucht, positive Erinnerungen und Lebensfreude zu wecken. Das kann den Krankheitsverlauf verlangsamen." Der Einsatz dieser Technik sei allerdings eher im frühen Stadium der Krankheit sinnvoll.

Nach Angaben der Alzheimer-Gesellschaft ist die Zahl der Demenz-Kranken in Deutschland in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. So seien 2004 hierzulande noch rund eine Million Menschen von der Krankheit betroffen gewesen, aktuell seien es etwa 1,6 Millionen. Für das Jahr 2050 prognostizieren die Experten eine Verdopplung auf rund drei Millionen Betroffene.

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