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20. Feb 2018 | News

Personalausstattung: Sich bietende Chancen nutzen

Für die angemessene Versorgung gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen braucht es schnell erheblich mehr Mitarbeiter. Auf die Entwicklung eines Personalbemessungsinstrumentes könnten die Einrichtungen nicht warten, schreibt Peter Dürrmann in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege.

Personalausstattung in der Pflege: Für eine angemessene Versorgung gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen braucht es erheblich mehr Mitarbeiter.Foto: Krüper

Mit den Pflegestärkungsgesetzen 2 und 3 (PSG II/PSG III) habe sich – nicht zuletzt im ambulanten und teilstationären Bereich – das eine oder andere zum Besseren gewendet, meint Dürrmann, Geschäftsführer der Seniorenzentrum Holle GmbH und Bundesvorsitzender des Deutschen Verbandes der Leitungskräfte der Alten- und Behindertenhilfe (DVLAB). Im vollstationären Bereich hingegen mit der Vielzahl an gerontopsychiatrisch erkrankten Bewohnern sei eine klare Verbesserung der Personalausstattung im Bereich der Pflege ausgeblieben: "Tatsache ist, dass über alle Bundesländer hinweg keine signifikante Verbesserung der Personalschlüssel für die Pflege umgesetzt wurde."

Allerdings biete sich über den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff mit dem Modul 3 "Verhaltensweisen und psychische Problemlagen" die Gelegenheit, stark herausforderndes Verhalten strukturiert zu dokumentieren und so aufzuzeigen, "welche erheblichen Verhaltensstörungen in welchem Umfang eine intensivere Versorgung erfordern, die vom Regelfall abweicht". In manchen Bundesländern habe dieser Weg schon bessere Personalschlüssel und höhere Heimentgelte für die Betreuung dieses Personenkreises ermöglicht.

Was Pflegende genau tun können, wie was zu dokumentieren ist und welche Nachweise es im Falle eines Falles zu erbringen gilt – das alles und noch viel mehr lesen Sie im Artikel "Die Verbesserung steht noch aus" in der neuen Ausgabe der Altenpflege.

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