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05. Sep 2019 | News

Pflegeheim Haus Billetal gewinnt AktivierenPreis 2019

Das Betreuungsteam des Pflegeheims Haus Billetal im schleswig-holsteinischen Trittau hat den AktivierenPreis 2019 gewonnen. Er wurde in diesem Jahr erstmals ausgelobt. Mit ihrem Konzept für Bewohner mit Bewegungseinschränkungen konnte die Einrichtung der Seniorenpartner Elisabeth Schulz GmbH & Co. die Fachjury überzeugen.

Die Mitarbeiter und Verantwortlichen im Haus Billetal haben den AktivierenPreis 2019 am 5. September in Trittau entgegengenommen.

Freuen sich für das gesamte Team: Kerstin Schlösser (Leitung der Betreuung und Altentherapeutin, 2. v. l.), Andreas Schulz (Geschäftsführer des Pflegeheims Haus Billetal in Trittau, 3. v. l.), Carina Wrobel (stellvertretende Leitung der Betreuung, 4. v. l.) und Roberto Rotondo (Psychologischer Dienst, ganz rechts) nahmen den AktivierenPreis 2019 von Monika Gaier (Chefredakteurin der Zeitschriften Altenpflege und Aktivieren im Vincentz Network, links) und Redakteurin Thordis Gooßes (2. v. r.) entgegen.Foto: Werner Krüper

Die Mitarbeiter und Verantwortlichen im Haus Billetal haben den Preis am 5. September in Trittau (Kreis Stormarn) entgegengenommen. Aktivieren-Chefredakteurin Monika Gaier gratulierte in einer Feierstunde mit Blumen, Urkunde, Infopaket – und dem Preisgeld von 3.000 Euro. In ihrer Laudatio würdigte sie die Leistung des Teams: "Es kommt auf das große Miteinander an – und das ist in Ihrer Bewerbung deutlich geworden. Die Organisation, aber vor allem auch die vielen, vielen Angebote selbst, die Sie bereithalten, sind außerordentlich beeindruckend."

Entsprechend glücklich und stolz zeigten sich die Preisträger. "Es war eine große Freude zu hören, dass unser Konzept diesen tollen Preis gewonnen hat", so Betreuungsleitung Kerstin Schlösser. Und Carina Wrobel, stellvertretende Leitung der Betreuung, ergänzte: "Wir als Team sind mit unseren Aufgaben gewachsen und freuen uns besonders, bei dem Thema Lebensraum Bett eine Auszeichnung zu bekommen."

Dass das Verlagshaus Vincentz Network neben dem etablierten AltenpflegePreis nun erstmals auch den AktivierenPreis ausgelobt hat und ihn an ein Team aus der Sozialen Betreuung verleiht, sei auch ein Zeichen für die große Bedeutung, die die Soziale Betreuung inzwischen in der stationären Langzeitpflege habe, betonte Chefredakteurin Monika Gaier.

Zu dem Konzept für Bewohner mit Bewegungseinschränkungen gehören fest etablierte Kommunikationsstrukturen zwischen der Beschäftigung und der Pflege in Form von Fallgesprächen zwischen beiden Teams sowie von täglichen Übergaben des Beschäftigungsteams, regelmäßige Coachings durch den hauseigenen Psychologen sowie Schulungen. Biografische Informationen erfassen Betreuung und Pflege gemeinsam und planen mögliche Aktivitäten, abgestimmt auf die besonderen Bedürfnisse immobiler Bewohner. "Auf beeindruckende Weise sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus Billetal dafür, dass auch Bewohner mit starken Bewegungseinschränkungen im Alltag Freude und Teilhabe erfahren", lobte Gaier.

Ausführlich stellt die Zeitschrift Aktivieren in ihrem Schwerpunkt der Novemberausgabe das Gewinnerkonzept vor.

Vertellekes - das neue

Spiele

Vertellekes - das neue (Spiel)

Das neue Vertellekes besticht durch farbenfrohe und noch besser zu unterscheidende Spielkarten, variable Spielfeldgestaltung durch auslegbare Karten, neue Themenbereiche wie Schlager- und Stichworträtsel, neue Fragen für bekannte Rätselarten wie Wortsammlung und Redensartenrätsel. Die erweiterte Spielanleitung erläutert neue Erkenntnisse in der Betreuung demenzkranker Menschen und erweitert die Sicht auf das Spiel und die Einsatzmöglichkeiten. Beieinandersitzen, sich etwas "vertellen", Geschichten erzählen: Das ist der Grundgedanke dieses Frage- und Antwortspiels für ältere Menschen. Das Spiel soll Anstöße geben zum Erinnern, Nachdenken, Schmunzeln und Singen. Ohne Versagensangst und Leistungsdruck nehmen die älteren Menschen Positives wahr, sehen ihre eigene Persönlichkeit und ihr Selbstwertgefühl gefördert, lernen sich gegenseitig kennen, haben ein Gemeinschaftserlebnis und tauschen Erfahrungen aus. Dieses Spiel ist in der Altenhilfe ideal und langfristig einzusetzen - bei minimaler Vorbereitungszeit.

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