Created with Sketch.

27. Sep 2019 | News

Pflegeheimbewohner müssen immer höheren Eigenanteil zahlen

Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und ein Beitrag zur Pflege: Mehrere tausend Euro kostet ein Platz im Pflegeheim pro Monat. Und der Eigenanteil steigt weiter.

Am stärksten ist die Eigenbeteiligung in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gestiegen.Foto: iStock

Pflegebedürftige müssen für einen Heimplatz immer mehr aus eigener Tasche dazu zahlen. Seit Oktober 2018 ist die Eigenbeteiligung im Bundesdurchschnitt um mehr als 110 Euro auf nunmehr fast 1.930 Euro im Monat gestiegen. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf eine aktuelle Auswertung der "Pflegedatenbank" des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV). Der Anstieg betrage mehr als sechs Prozent. Als Hauptursache gelten dem Bericht zufolge Lohnerhöhungen für das Pflegepersonal. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte im März beim Deutschen Pflegetag gesagt, für zusätzliche Pflegekräfte und bessere Bezahlung würden künftig Mehrkosten anfallen. Zu sagen, dies wirke sich nicht auf die Eigenanteile aus, wäre unrealistisch. Die SPD fordert, dass die Eigenanteile für die pflegebedingten Kosten im Heim begrenzt und langfristig gestrichen werden.

Die "Pflegedatenbank" der PKV enthält Informationen von mehr als 11.000 der etwa 13.000 Pflegeheime in Deutschland. Am stärksten ist die Eigenbeteiligung demnach in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gestiegen. In diesen drei Ländern seien die Beträge, die die Pflegebedürftigen selbst aufbringen müssen, um etwa zehn Prozent angewachsen.

Am tiefsten müssen weiterhin die Pflegebedürftigen in Nordrhein-Westfalen in die eigene Tasche greifen. Hier habe der Eigenanteil zum 1. September dieses Jahres bei 2.406 Euro gelegen. Am 1. Oktober 2018 waren es noch 2.309 Euro. Danach folgen das Saarland mit 2.301 (2.178) Euro sowie Baden-Württemberg mit 2.250 (2.116) Euro. Im Mittelfeld liegen der Auswertung zufolge unter anderem Berlin mit 1.931 (1.856) Euro, Hessen mit 1.936 (1.783) Euro oder Brandenburg mit 1.646 (1.526) Euro.

Am preiswertesten sind Heimplätze dem Bericht zufolge derzeit in Mecklenburg-Vorpommern, wo 1.346 (1.238) Euro Eigenanteil bezahlt werden müssen. Bei den genannten Beträgen sind die Zuschüsse der Pflegeversicherung bereits berücksichtigt.

Der Tischkalender 2022

Kalender

Der Tischkalender 2022

Profitieren Sie beim Kauf ab 10 Exemplaren von günstigen Staffelpreisen! Einzelpreis 19,90 €, ab 10 Expl. je 16,90 €, ab 20 Expl. je 11,90 €, ab 50 Expl. je 8,90 €. Mengenbestellungen exklusiv nur unter Tel. +49 6123-9238-253 oder per Mail an service@vincentz.net. Keine Bestellung über den Webshop möglich!

Anregende und schöne Momente zu fördern, ist besonders in der aktivierenden Pflege alter Menschen wichtig. Schöne Momente zaubert der Tischkalender 2022 hervor: Beim Betrachten liebevoll ausgesuchter Bilder. Beim Klönen, Raten und Schmunzeln, bei der Beschäftigung mit Sprichwörtern, Rätseln und Scherzfragen. Bewohner nehmen den Tischkalender selbst zur Hand. Pflegekräfte nutzen ihn für die Kurzaktivierung zwischendurch. Und Pflegebedürftige, Freunde und Angehörige freuen sich über neuen Gesprächsstoff.

Der Kalender enthält:

  •  52 stabile Wochenblätter zum Umschlagen
  •  schön gestaltete Bilder samt Wochenplan
  •  Rätsel, Sprichwörter und Scherzfragen auf der Rückseite.

Das könnte Sie auch interessieren!

1 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login

Unbekannter Nutzer

27. Sep 2019

merkwürdig... um die 10 % wurden die Kosten für die *zu pflegenden* erhöht... und wo bitte bekommt man nun also um die 10 % mehr gehalt… ???? nichma 1 % is doch traurige Tatsache, dieses Geld *versickert doch wieder* irgendwo

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok