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10. Sep 2020 | News

Pflegeheime in Tübingen: Alle 14 Tage ein Corona-Test für Mitarbeiter

Im Rahmen eines bundesweit einmaligen Projekts werden sämtliche Mitarbeiter der neun Pflegeheime in Tübingen (Baden-Württemberg) von dieser Woche an regelmäßig im 14-Tage-Rhythmus auf Corona getestet. Das berichteten jetzt übereinstimmend der Südwestrundfunk (SWR) und Tageszeitungen wie etwa der "Reutlinger Generalanzeiger".

Einmaliges Projekt: Im baden-württembergischen Tübingen werden zukünftig die Mitarbeiter sämtlicher Pflegeheime im Zwei-Wochen-Rhythmus auf Corona getestet.

Foto: AdobeStock/photoguns

Im gleichen Rhythmus sollen auch alle in Tübingen tätigen Beschäftigten der mobilen Pflegedienste durchgetestet werden. Ziel des Projekts ist es, das Übergreifen der Infektionen auf die Hochrisikogruppe alter und pflegebedürftiger Menschen zu verhindern. Auf diese Weise hoffen die Initiatoren, schwere Erkrankungen oder Todesfälle vermeiden zu können, ohne etwa für Pflegeheime erneut Besuchsverbote aussprechen zu müssen. Diese hatten in der Vergangenheit für reichlich Ärger gesorgt, zum Fehlen von sozialen Kontakten geführt und damit Formen der Vereinsamung Vorschub geleistet.

Das bundesweit einmalige Projekt geht auf die Initiative des Stadtseniorenrats zurück und wird vom Tübinger Gemeinderat unterstützt, der auch die entsprechenden finanziellen Mittel bewilligt hat. Schließlich werden die Tests für derartige Screenings – anders als etwa für Reiserückkehrer oder das Personal in Kitas und Schulen – vom Gesundheitssystem nicht finanziert. Aus diesem Grund springt in der Universitätsstadt am Neckar nun die Stadtkasse ein.

Oberbürgermeister Boris Palmer (Die Grünen) dankte den Altenpflegeeinrichtungen in Tübingen für ihre Bereitschaft zur Mitwirkung und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) für die Durchführung der Probenentnahme mit dem Arztmobil.

Aktivierung auf Entfernung

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Corona macht erfinderisch. Andrea Friese und Bettina M. Jasper stellen ein Konzept für die Aktivierung von Senioren per Post und Telefon vor. Die Gedächtnistrainerinnen ermutigen und unterstützen Sie als Betreuungskraft mit vielen kreativen Ideen, Tipps und Checklisten zu organisatorischen Fragen. So gelingt es Ihnen leichter, den Kontakt zu Ihren Senioren zu halten, wenn ein Treffen in der Seniorengruppe oder Tagespflegeeinrichtung nicht möglich ist. Ob Sie Aufgaben-Postkarten versenden, mit einem Hörquiz oder einer Bewegungsübung am Telefon aktivieren, ein Vorlese-Tandem organisieren oder neue Techniken wie Skype oder Zoom ausprobieren: Sie schenken älteren Menschen Lebensfreude, brechen Einsamkeit und Isolation auf, unterstützen Senioren dabei, körperlich und geistig fit zu bleiben. Die Übungen eignen sich natürlich auch für Einzel- und Gruppenaktivitäten in der Präsenzbegegnung.

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