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29. Jan 2020 | News

Pflegemindestlohn steigt weiter

Die Pflegekommission aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern hat sich am Dienstag in Berlin darauf verständigt, den Pflegemindestlohn anzuheben und in Ost- und Westdeutschland auf ein einheitliches Niveau zu bringen.

Pflegende bekommen in Zukunft mehr Geld.Foto: Susanne El-Nawab

Bis zum 1. April 2022 soll der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte bundesweit in vier Etappen auf 12,55 Euro steigen. Derzeit liegt er bei 10,85 Euro in ostdeutschen Bundesländern und bei 11,35 Euro im Westen. Ab dem 1. Juli 2021 soll es zudem erstmals einen Mindestlohn für Pflegefachpersonen geben. Dieser liegt bei 15 Euro.

Darüber hinaus ist ab dem 1. April 2021 auch ein Mindestlohn von 12,50 Euro im Westen und 12,20 Euro im Osten für qualifizierte Pflegehilfskräfte mit einjähriger Ausbildung angesetzt. In drei Stufen soll diese Lohnuntergrenze für die angelernten Pflegekräfte bis zum 1. April 2022 auf einheitlich 13,20 Euro steigen.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) begrüßte die Empfehlung. "Das Ergebnis bereitet auch den Weg, die längst überkommenen unterschiedlichen Pflegemindestlöhne in Ost- und Westdeutschland zu überwinden." Heils Ressort will die einstimmige Einigung der Kommission per Verordnung umsetzen. Auch mehr Urlaubstage über den gesetzlichen Urlaubsanspruch hinaus sieht die Vereinbarung vor: Jeweils sechs Tage mehr für 2021 und 2022.

Passend dazu:  BVAP und Verdi verhandeln über einen Tarifvertrag in der Altenpflege

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3 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

30. Jan 2020

12,50 € für eine Pflegehilfskraft mit 1-jähriger Ausbildung und 15 € für die Absolventen einer 3-jährigen Ausbildung sind ein Witz ! Wenn man das z.B. mal mit dem Sicherheitspersonal beim Flughafen-Check in vergleicht, dann wird einem schnell klar, dass im Pflegebereich besonders schlecht bezahlt wird. Eine nur kurz angelernte Kraft im Sicherheitsbereich eines Airports bekommt einen Mindestlohn von 19 € pro Stunde ! Ich schlage vor: 20 € für Pflegehilfskräfte mit 1-jähriger Ausbildung und 25 € für alle Absolventen einer 3-Jährigen Ausbildung !

Unbekannter Nutzer

30. Jan 2020

Für 15€ / Std. würde in der Industrie keine Fachkraft einen Finger krumm machen. Aber Pflegebedürftige sind ja auch keine teuren Maschinen, welche ständig von Fachkräften bedient werden müssen, sondern lediglich Menschen 3.Klasse, aus welchen noch möglichst viel Profit rauszuholen ist. Also braucht es auch keine gut bezahlten Fachkräfte. Wieder einmal hat die Politik deutlich gemacht, wieviel ihr die Pflege wirklich wert ist; einen Hungerlohn, welcher später direkt in die Altersarmut führt!

Unbekannter Nutzer

30. Jan 2020

15 € für eine Fachkraft, ist der Witz schlecht hin.das sind keine 2500 Brutto da sollte die Kommission mal rechnen was nach 35 Berufsjahren an Rente übrig bleibt.

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