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07. Feb 2020 | News

Pflegende beklagen körperliche Belastung

Beschäftigte in den Pflege schätzen die körperliche Belastung in ihrem Beruf deutlich höher ein als andere Arbeitnehmer. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichteten.

Pflegende verbinden ihren Beruf mit viel körperlicher Anstrengung.Foto: Werner Krüper

Demnach arbeitet rund jeder Dritte (37,7 Prozent der Beschäftigten in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie 31,9 Prozent der Altenpfleger) häufig an der eigenen Belastungsgrenze – gut doppelt so viele wie in allen anderen Berufen. Das haben laut Bundesregierung Auswertungen der Erwerbstätigen-Befragungen aus den Jahren 2011 und 2018 gezeigt.

Häufiges Heben und Tragen schwerer Lasten ist laut Studie vor allem in der Altenpflege (75,5 Prozent) ein Problem, bei anderen Berufen (20,7 Prozent) dagegen deutlich weniger. Auch das Arbeiten unter Zwangshaltung betrifft vor allem Altenpfleger (50,8 Prozent), Arbeitnehmer außerhalb der Pflege (15,6 Prozent) dagegen wesentlich seltener.

Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken, Sabine Zimmermann, sagte, die Ursachen für das Fehlen von Pflegekräften lägen auf der Hand: "Die Arbeitsbedingungen sind miserabel, die Entlohnung ist selbst für ausgewiesene Fachkräfte unterdurchschnittlich." Zimmermann forderte unter anderem einen verbindlichen Personalschlüssel, ein Abschaffen des Fallpauschalensystems in Krankenhäusern, deutlich höhere Pflegemindestlöhne und eine Pflegevollversicherung.

Passend dazu:  Beschäftigte in der Altenpflege sind am häufigsten von psychischen Erkrankungen betroffen

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