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15. Dez 2017 | News

Pflegende haben die Wahl: Mehr Urlaub oder mehr Geld

Die Hartwig-Hesse-Stiftung mit Sitz in Hamburg bemüht sich mit einem persönlichen Wahlmodell um mehr Mitarbeiterzufriedenheit: Die dort beschäftigten Altenpfleger haben ab 1. Januar 2018 die Wahl zwischen einer Entgelterhöhung von 2,2 Prozent oder aber fünf zusätzlichen Urlaubstagen.

2,2 Prozent mehr Geld oder fünf zusätzliche Urlaubstage: Die Hartwig-Hesse-Stiftung in Hamburg lässt ihren Mitarbeitern die freie Wahl.Foto: Holger Jenrich

Mit dem persönlichen Wahlmodell möchte die Stiftung die Umwandlung von Lohnerhöhung in Arbeitszeitverkürzung und umgekehrt ermöglichen und so ihren Angestellten mehr Flexibilität in der individuellen Lebensplanung ermöglichen. Ferner soll das neue Modell durch Krankheit, fehlende Regenerationszeit oder Überlastung bedingte Ausfälle verringern und den Angestellten Selbstbestimmtheit im anstrengenden Job gewähren. "Um unseren Angestellten ganzheitlich Wahlmöglichkeiten geben zu können, war für uns die logische Konsequenz, dass wir auch in Sachen Gehalt und Urlaub flexibler werden müssen", sagt Maik Greb, Geschäftsführer der Hartwig-Hesse-Stiftung. Das Modell sei bundesweit einzigartig, meint er.

Und so funktioniert es im Detail: Hat ein Mitarbeiter eines der Modelle – Entgelterhöhung oder zusätzliche Urlaubstage – gewählt, ist dieses grundsätzlich unbefristet gültig. Jeweils mit Antrag bis zum 30. Juni eines laufenden Kalenderjahres kann mit Wirkung zu Beginn des folgenden Kalenderjahres zwischen den Modellen gewechselt werden. Reicht man keinen Antrag ein, verlängert sich das einst gewählte Modell automatisch. Wenn kein Modell ausgewählt wird, greift automatisch das Modell der Entgelterhöhung.

Die Hartwig-Hesse-Stiftung bietet in unterschiedlichsten Stadtteilen und Bezirken von Hamburg stationäre Pflege, ambulante Pflege, Tagespflege, Service-Wohnen und Wohn-Pflege-Gemeinschaften an.

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