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19. Nov 2020 | News

"Pflegende sind schließlich überwiegend weiblich"

Der Frauenanteil unter den beruflich Pflegenden ist mit rund 80 Prozent so hoch wie in wenig anderen Berufsgruppen. Dieser hohe Prozentsatz spiegelt sich laut Pressemitteilung auch in der Mitgliederstatistik des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest wider. Der Verband ist jetzt im Landesfrauenrat Niedersachsen.

Der Frauenanteil im DBfK Nordwest ist hoch. Nun ist der Verband Mitglied im Landesfrauenrat Niedersachsen.

Foto: Adobe Stock/ dron

Angesichts des hohen Frauenanteils sei es nur konsequent gewesen, einen Antrag auf Mitgliedschaft im Landesfrauenrat Niedersachsen zu stellen, heißt es laut Pressemeldung weiter. Die Delegierten des Rates hätten den Antrag nun befürwortet und den DBfK Nordwest - weil der Verband keine reine Frauenorganisation ist - als nicht stimmberechtigtes Mitglied aufgenommen.

"Das passt gut in dieses Internationale Jahr der Pflegenden mit dem 200. Geburtstag von Florence Nightingale, der Vorkämpferin für Frauen in der Pflege", sagt Swantje Seismann-Petersen, stellvertretende Vorsitzende des DBfK Nordwest. "Auch mit der Verbandsgründerin Agnes Karll sehen wir uns der Tradition starker Frauen in der Pflege verpflichtet. Als Berufsverband mit einem Vertretungsanspruch für Pflegefachpersonen stehen wir auch unmittelbar für die Vertretung geschlechterpolitischer Interessen. Vor diesem Hintergrund war die Anbindung an eine Organisation wie den Landesfrauenrat Niedersachsen, der sich für die Belange der Frauen in allen gesellschaftlichen Handlungsfeldern einsetzt, nur konsequent."

Der Kontakt zur niedersächsischen Frauenvertretung sei im Vorfeld des Aktionsbündnisses "Nurses for Future" entstanden, das der DBfK Nordwest initiiert hat. Als Motivation für die Mitgliedschaft im Frauenrat nennt Swantje Seismann-Petersen außerdem die Unterstützung für Kernforderungen des DBfK wie z.B. die nach besseren Rahmenbedingungen für Pflegende im Allgemeinen und mehr Perspektiven für Frauen im Besonderen: "Dazu gehören mehr Mitbestimmung und das Recht auf Vollzeit, aber vor allem auch die Möglichkeit, dieses wahrzunehmen und Familie und Pflegeberuf unter einen Hut bringen zu können. Denn in Teilzeit beschäftigten Frauen in Pflegeberufen droht oft Altersarmut. Und auch verbandsintern stehen Frauenthemen bei uns ganz oben auf der Agenda, beispielsweise in einer neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft 'Frauen in Pflegeberufen', die sich schwerpunktmäßig mit feministischen Themen beschäftigt."

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