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01. Jun 2018 | News

Pflegeunternehmen wirbt in Jordanien um neue Mitarbeiter

Die Dana Senioreneinrichtungen GmbH mit Sitz in Hannover geht bei der Bekämpfung des Personalmangels neue Wege. Das Unternehmen will fortan 30 Pflegekräfte aus Jordanien in seinen 17 Häusern arbeiten lassen, stellt an die Interessenten aber eine Reihe ungewöhnlicher Bedingungen.

Wirbt in Jordanien gezielt um neue und vor allem männliche Pflegekräfte: Yazid Shammout, Geschäftsführer der Dana GmbH mit Sitz in Hannover.Foto: Dana Senioreneinrichtungen GmbH

Künftige Mitarbeiter aus Jordanien, die auf Dana-Kosten in ihrer Heimat einen sechsmonatigen Deutschkurs absolvieren, müssen laut Hannoverscher Allgemeiner Zeitung (HAZ) alleinstehend sein, um mögliche bürokratische Verwicklungen um eventuellen Familiennachzug zu verhindern. Sie müssen darüber hinaus zwischen 20 und 35 Jahre alt sein, ein entsprechendes Studium absolviert und mindestens ein Jahr Berufserfahrung in der Pflege haben.

Zudem sucht das Unternehmen für die pflegerische Arbeit in Deutschland ausschließlich Männer. Geschäftsführer Yazid Shammout, Palästinenser und muslimischen Glaubens, verzichtet bewusst auf Frauen, die nicht ausdrücklich erklären, ohne Kopftuch zu arbeiten. "Ein Kopftuch ist Glaubenssache und hat nichts mit Arbeit zu tun", so Shammout.

Die Erfahrungen, die das Unternehmen bisher mit der gezielten Anwerbung ausländischer Pflegekräfte gemacht hat, waren indes nicht nur positive. Vor wenigen Jahren holte Dana 25 junge Spanier in seine Häuser nach Deutschland – davon übriggeblieben sind bis heute drei. Auch drei syrische Flüchtlinge, die zur Probe in Dana-Pflegeheimen eingesetzt worden waren, mussten das Unternehmen nach kurzer Zeit wieder verlassen – sie hatten sich geweigert, einer Pflegedienstleiterin die Hand zu geben.

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1 Kommentare

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07. Jun 2018

Na klar, wir holen noch mehr ausländische Mitarbeiter ins Land. Natürlich nehmen wir nur jünge Männer ohne Kopftücher und ohne Familiennachzug. Die dann, sobald die sicher bleiben können in ihr Land auf Urlaub fahren und heiraten. Somit ist der Familiennachzug gewährleistet. Aber was ändert sich hier in der Pflege. Steigen dadurch die L4öhne. Ist dadurch die Pflege attraktiver oder leichter. Damit wird nur das Problem verschoben. Typisch politisch denkend.

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