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31. Mai 2017 | News

Prognose: Deutlich mehr Todesfälle durch Demenz

Forscher des renommierten King’s College in London haben im Rahmen einer Untersuchung herausgefunden, dass sich die Zahl der an Demenz sterbenden Menschen in den nächsten 20 Jahren beinahe vervierfachen könnte. Die Studienergebnisse wurden jetzt in der medizinischen Fachzeitschrift "British Medical Journal" (BMJ) veröffentlicht.

Die Zahl der an Demenz sterbenden Menschen könnte sich in den nächsten 20 Jahren beinahe vervierfachen. Das haben Forscher des "King's College" in London im Rahmen einer Studie ermittelt.Foto: Fotolia

Wie das Internetportal www.heilpraxisnet.de berichtete, analysierten die Mediziner analysierten für ihre Studie die Statistiken über Mortalität für England und Wales vom Jahr 2006 bis zum Jahr 2014 und berechneten auf Basis dieser Zahlen Prognosen für die nächsten Jahrzehnte. So kommen sie zu dem Schluss, dass die Zahl der jährlichen Todesfälle im Zusammenhang mit Demenz von zurzeit 59.199 (2014) auf geschätzte 219.400 im Jahr 2040 ansteigen könnte.

Aus diesen Zahlen wiederum schlussfolgern die Wissenschaftler vom "King's College", "dass die Palliativ-Pflege in den nächsten 25 Jahren weit mehr wachsen wird als bisher erwartet" und dass vergleichbare Länder ähnliche Veränderungen durchmachen werden.

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1 Kommentare

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31. Mai 2017

Das ist eine erschreckende Zahl. Kann man eigentlich gar nicht glauben, wenn man bedenkt, dass viele Einrichtungen dagegenwirken wollen. Mein Vater zum Beispiel wohnt in einer Seniorenresidenz, von Augustinum dort nimmt er regelmäßig an einem Gedächtnistraining teil, um Demenz vorzubeugen, wie auch hier zu lesen ist https://www.augustinum.de/premium-wohnen/gesundheit-fitness/gedaechtnistraining/ . Zudem betätigt sich mein Vater auch noch handwerklich. Ich finde das ist wichtig, um der Demenz vorzubeugen. Leider gibt es viele Senioren, die ab dem Tag der Rente oft einfach nichts mehr machen. Es ist auffällig, dass diese dann eher an Demenz erkranken als andere.

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